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Sexueller Missbrauch eines Kindes: Leipziger Polizei sucht Mann mit Phantombild

Knautkleeberg-Knauthain Sexueller Missbrauch eines Kindes: Leipziger Polizei sucht Mann mit Phantombild

Ein Mann soll am vergangenen Donnerstag ein neun Jahre altes Mädchen in sein Auto gezogen haben. Später habe er „sexuell motivierte Handlungen“ verübt. Die Polizei hat von dem Täter ein Phantombild erstellt.

Das Phantombild des mutmaßlichen Täters.

Quelle: PD Leipzig

Leipzig. Die Leipziger Polizei und die Staatsanwaltschaft suchen mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem mutmaßlichen Sextäter aus dem Ortsteil Knautkleeberg-Knauthain. Der Mann soll am vergangenen Donnerstag ein neun Jahre altes Mädchen in sein Auto gezerrt haben. Anschließend sei es zu „sexuell motivierten Handlungen“ gekommen, wie die Polizei mitteilte.

Der Täter habe sein Opfer zunächst gegen 12.45 Uhr im Bereich Seumestraße/Knautnaundorfer Straße angesprochen. Als er das Mädchen gewaltsam in seinen Wagen gezogen hatte, sei er in Richtung Knautnaundorf gefahren. Nach derzeitigen Erkenntnissen habe er hinter einer Brücke über die Autobahn 38 im Bereich der Knautnaundorfer Straße an einem asphaltierten Wirtschaftsweg auf der linken Seite gestoppt. Dort habe er die nicht näher beschriebenen Übergriffe vorgenommen.

„Es ist aber zu keiner Vergewaltigung gekommen“, sagte Polizeisprecherin Katharina Geyer. Anschließend fuhr der Mann das Kind in die Rehbacher Straße und ließ es zwischen 13.30 Uhr und 13.40 Uhr wieder frei. Die Schülerin sei äußerlich nicht verletzt worden.

Auffällige Pickel

Die Polizei hat inzwischen ein Phantombild erstellt. Demnach ist der Mann zwischen 40 und 50 Jahren alten und etwa 1,75 Meter groß. Er habe eine kräftige bis dicke Statur und trage kurze, stoppelige Haare. Auffällig seien seine Pickel im Gesicht. Der Täter sei Brillenträger und spreche einen vermutlich regionalen Dialekt.

Das Phantombild des mutmaßlichen Täters.

Das Phantombild des mutmaßlichen Täters.

Quelle: PD Leipzig

Sein Auto habe eine dunkle Farbe und vier Türen. Die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe seien abgedunkelt. Die Sitzbezüge bestünden aus einem Mix von Stoff und Leder in den Farben schwarz und grau. Möglicherweise handele es sich um einen Mietwagen.

Möglicher Zeuge fuhr im Transporter

Die Polizei sucht Zeugen, die die Vorgänge beim Ein- und Aussteigen beobachtet haben. Wichtig sei zudem der Fahrer eines Transporters mit vermutlich Pritschenaufbau. Er habe zwischen 13.05 Uhr und 13.30 Uhr mit einem Fahrzeug den Wirtschaftsweg befahren. Möglicherweise hat er den Täter gestört und Schlimmeres verhindert.

Zudem wollen die Ermittler wissen, wer zum genannten Zeitraum ein auf die Beschreibung passendes Fahrzeug vermietet hat. „Jede kleine Erkenntnis kann für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein“, so die Beamten.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (0341) 96 64 66 66 oder in jedem Polizeirevier entgegen.

Matthias Roth

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