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Silvester in Leipzig überwiegend friedlich - Spontandemo und Flaschenwürfe in Connewitz

Silvester in Leipzig überwiegend friedlich - Spontandemo und Flaschenwürfe in Connewitz

Zum Jahresauftakt 2014 ließen die Leipziger nicht nur die Sektkorken knallen: Mit kleinen und großen Feuerwerken begrüßten die Leipziger das Jahr 2014. Überwiegend friedlich rutschten die Bürger ins neue Jahr. Auf dem Augustusplatz feierten nach Polizeiangaben 6500 Menschen.

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Silvesterfeuerwerk über Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Die Beamten konzentrierten sich wie in den Vorjahren auf das Connewitzer Kreuz. Dort kam es in der Nacht vereinzelt zu Ausschreitungen.

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Leipzig. Zum Jahresauftakt 2014 ließen die Leipziger nicht nur die Sektkorken knallen: Mit kleinen und großen Feuerwerken begrüßten die Leipziger das Jahr 2014. Überwiegend friedlich rutschten die Bürger ins neue Jahr. Auf dem Augustusplatz feierten nach Polizeiangaben 6500 Menschen. Die Beamten konzentrierten sich wie in den Vorjahren auf das Connewitzer Kreuz. Dort kam es in der Nacht vereinzelt zu Ausschreitungen.

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Rund 1000 Menschen am Connewitzer Kreuz

Vorsorglich war das Connwitzer Kreuz für den Verkehr inklusive Busse und Bahnen gesperrt worden. Gegen Mitternacht feierten dort rund 1000 Menschen auf der Straße, zündeten wie vielerorts in der Stadt Böller und ließen Feuerwerksraketen steigen. Der Großteil der Feierden war gegen 1 Uhr wieder in Clubs und Kneipen der Südmeile verschwunden.

Nach Schilderung der Polizei seien während der Feiern am Knotenpunkt der Südmeile aber auch Flaschen und Knaller gegen Beamte geschleudert worden. Elf Polizisten sind nach Angaben einer Sprecherin verletzt worden und mussten ärztlich versorgt werden. Fünf Personen seien in Gewahrsam genommen worden, heißt es weiter.

Gegen 1 Uhr formierte sich eine Spontandemonstration am Connwitzer Kreuz, an der nach Schätzung der Beamten rund 200 Personen teilnahmen. Die Demonstration richtete sich gegen Fremdenfeindlichkeit, auf einem Transparent forderten die Teilnehmer Bleiberecht für die Flüchtlinge von Lampedusa.

Der Aufmarsch bewegte sich Richtung Innenstadt, wurde aber von der Polizei, die mit einem Großaufgebot am Connewitzer Kreuz präsent war, in Höhe der Gustav-Freytag-Straße gestoppt. Die Polizei schildert weiter, dass die Demonstranten daraufhin wieder zum Connewitzer Kreuz zurückliefen. Die meisten Teilnehmer hatten sich da offenbar schon verabschiedet, denn der Aufzug habe zu dem Zeitpunkt nur noch 20 bis 30 Teilnehmer gehabt.

Um 1.24 Uhr sei der Aufzug „wegen unfriedlichen Verlaufs“ aufgelöst worden. Aus dem Aufzug heraus seien Beamte angegriffen worden. Auch flogen aus der Menge offenbar Flaschen und Steine gegen Funkstreifenwagen. In der Folge der Ereignisse rund um das Connewitzer Kreuz ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz, Sachbeschädigung, besonders schweren Diebstahls und Notrufmissbrauchs.

Die Feuerwehr rückte um 2.10 Uhr Richtung Connewitz aus. Wie in den Vorjahren brannten Container, zwei davon mitten auf der Kreuzung Mathildenstraße/ Wolfgang-Heinze-Straße. Wenig später löschten die Kameraden brennende Müllcontainer an der Johannes-R.-Becher-Straße.

Die Straßenreinigung begann noch in der Nacht, so dass gegen halb drei Uhr der Verkehr im Bereich des Connewitzer Kreuzes wieder fließen konnte.

lyn

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