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Sprengstoffanschlag am Leipziger S-Bahnhof: Verdächtiger ist abgetaucht

Sprengstoffanschlag am Leipziger S-Bahnhof: Verdächtiger ist abgetaucht

Noch immer sucht die Polizei nach dem Bombenleger vom S-Bahnhof Slevogtstraße. Am Mittwoch war dort in den Morgenstunden in einem Fahrkartenautomaten eine Rohrbombe explodiert.

Leipzig. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Wie Polizeisprecherin Maria Braunsdorf auf Anfrage von LVZ-Online mitteilte, wurden die Beamten um 9.36 Uhr verständigt. Gefunden wurden die Sprengsätze im Ausgabefach des Ticketautomaten, so Braunsdorf. Ein Bahnmitarbeiter hatte nach Angaben der Ermittler entdeckt, dass Unbekannte das Gerät am Bahnsteig in Richtung Halle aufgebrochen hatten. Er war durch ein elektronisches Meldesystem auf die Beschädigung aufmerksam geworden. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt.

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Leipzig. Noch immer sucht die Polizei nach dem Bombenleger vom S-Bahnhof Slevogtstraße. Am Mittwoch war dort in den Morgenstunden in einem Fahrkartenautomaten eine Rohrbombe explodiert. Personen wurden dabei nicht verletzt. Ein 20-Jähriger, den die Polizei am Vorabend mit zwei Rohrbomben im Rucksack erwischt hatte, ist inzwischen abgetaucht.

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Eine der mit Schwarzpulver gefüllten Bomben war bereits detoniert, die andere wurde mit einem Spezialroboter unversehrt geborgen und demontiert. Bis etwa 11 Uhr musste die Slevogtstraße zwischen der Max-Liebermann-Straße und der Diderotstraße gesperrt werden. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Bei Rohrbomben handelt es sich in der Regel um mit Schwarzpulver oder TNT gefüllte verschlossene Metallrohre.

Erst in der Nacht zum Dienstag war in der zum S-Bahnhof nahen Huygensstraße der 20-jährige Philip K. bei einer Polizeikontrolle mit zwei Rohrbomben im Rucksack erwischt worden. Laut Angaben der Polizei seien die mit Sprengstoff gefüllten Rohre in beiden Fällen baugleich. Ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht, ist noch nicht geklärt. Der junge Mann war am Dienstag nach seiner Vernehmung wieder laufen gelassen worden. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft bestand kein Haftgrund. Der 20-Jährige ist Medienberichten zufolge inzwischen untergetaucht.

sl / mro

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