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Sprung aus seinem Wagen rettet Autofahrer vor Horror-Unfall auf der A14 bei Leipzig

Sprung aus seinem Wagen rettet Autofahrer vor Horror-Unfall auf der A14 bei Leipzig

Leipzig. Von dem Kleinwagen ist nur noch ein Haufen Schrott übrig, der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Seine reflexartige Reaktion hat einem 23 Jahre alten Mann auf der A 14 bei Leipzig am Mittwoch vielleicht das Leben gerettet.

MIt einer Panne auf dem Seitenstreifen stehend, wird sein Auto am Nachmittag von einem Lastwagen erfasst – nur durch einen Sprung kann er sich im letzten Moment noch in Sicherheit bringen.

Es ist gegen 16.30 Uhr, als Frank Geiß auf der A14 kurz hinter der Abfahrt Leipzig-Nord wegen einer Panne auf der Standspur anhalten muss. Weil er auf einen hinter ihm fahrenden Kollegen wartet, schaut er in den Rückspiegel. Und sieht dort einen Lastwagen heranrasen. „Da bin ich aus dem Auto rausgesprungen. So wie ich in der Luft war, hat er das Auto auch schon voll mitgenommen“, berichtet Geiß.

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Leipzig. Von dem Kleinwagen ist nur noch ein Haufen Schrott übrig, der Fahrer blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Seine reflexartige Reaktion hat einem jungen Mann auf der A14 bei Leipzig am Mittwoch vielleicht das Leben gerettet. Auf dem Seitenstreifen stehend, wird sein Auto am Nachmittag von einem Lastwagen erfasst – nur durch einen Sprung kann er sich im letzten Moment noch in Sicherheit bringen.

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Durch die Wucht des Aufpralls wird der Suzuki bis zum Fahrersitz komplett zusammengeschoben. „Ich habe nur noch Scherben überall herumfliegen gesehen. Das war Wahnsinn“, erzählt der junge Mann geschockt. Er blieb bei dem Unfall ebenso unverletzt wie der 64-jährige Lkw-Fahrer. Es sei lediglich Sachschaden in Höhe von rund 8500 Euro entstanden, bestätigt die Polizei am Abend auf Anfrage von LVZ-Online. Die rechte Fahrspur in Richtung Halle musste vorübergehend gesperrt werden.

Warum der Fahrer des tschechischen Brummis auf den Standstreifen geriet, ist noch unklar. Geiß hatte hinter seinem Wagen ein Warndreieck aufgestellt, teilten die Beamten mit. Die Autobahnpolizei hat nun Ermittlungen aufgenommen. Für Frank Geiß ist das jedoch zweitrangig. „Ich fühle mich wie wieder geboren“, sagt er. „Den Tag kann ich wohl als zweiten Geburtstag feiern."

Robert Nößler/hb

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