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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Messer-Attacke auf Polizisten

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Messer-Attacke auf Polizisten

Wie berichtet, hatte der Mann zuvor im "Westwerk" an der Karl-Heine-Straße auf einen Türsteher (23) eingestochen und diesen beinahe lebensgefährlich verletzt.

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Ein hölzerner Hammer auf der Richterbank eines Verhandlungssaals.

Quelle: Uli Deck/Illustration

Leipzig. Auf der Flucht wurde er dann an der Ecke Merseburger/Endersstraße von zwei Polizisten gestellt, die mit ihren Dienstwaffen auf ihn schossen, als er erneut sein Messer zog. Er wurde getroffen, musste notoperiert werden.

Für die beiden Beamten hatte der Einsatz Konsequenzen. Gegen sie läuft ebenfalls ein Ermittlungsverfahren - Tatvorwurf: Körperverletzung im Amt. Innerhalb dieses Verfahrens fand am Sonnabend in Lindenau eine umfasse Tatortrekonstruktion statt, an der neben den beschuldigten Beamten auch Vertreter der Kripo, Staatsanwälte, Rechtsmediziner, Kriminaltechniker, Rechtsanwälte und Zeugen teilnahmen (die LVZ berichtete). "Gegenstand des Verfahrens ist die Prüfung, ob die Schussabgabe durch die Beamten nach den Grundsätzen der Notwehr/der Nothilfe beziehungsweise den Vorschriften des Polizeigesetzes gerechtfertigt war", sage Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz. Allerdings liege noch kein abschließendes Ergebnis vor, das Ermittlungsverfahren laufe noch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.10.2014

Frank Döring

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