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Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall in Leipzig gegen 67-jährigen Schützen

Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall in Leipzig gegen 67-jährigen Schützen

Bei einem tragischen Jagdunfall im Leipziger Nordwesten ist am Samstagmorgen ein 40-Jähriger tödlich verletzt worden. Der Mann wurde in einem Waldstück bei Schlobachshof nahe Gundorf von der Kugel eines Jägers getroffen.

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Nach dem Jagdunfall im Leipziger Nordwesten ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung.

Quelle: Jakob Richter

Leipzig. „Er ist offenbar in die Schusslinie geraten“, sagte Harald Effenberger von der Leitstelle der Feuerwehr gegenüber LVZ-Online.

Die Leipziger Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen einen 67 Jahre alten Mann aus Leipzig wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Aus seiner Waffe ist nach bisherigen Erkenntnissen der Schuss abgegeben worden. „Wir haben bisher keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Sonntag. Es sei jedoch noch zu ermitteln, wie genau es zu dem tödlichen Schuss kommen konnte.

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Leipzig. Bei einem tragischen Jagdunfall im Leipziger Nordwesten ist am Samstagmorgen ein 40-Jähriger tödlich verletzt worden. Der Mann wurde in einem Waldstück bei Schlobachshof nahe Gundorf von der Kugel eines Jägers getroffen. Die Leipziger Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen einen 67 Jahre alten Mann aus Leipzig wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

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Das Unglück passierte am Samstagvormittag bei einer Treibjagd. Eine Jagdgesellschaft war gegen 10 Uhr mit Hunden in dem weitläufigen Waldstück unterwegs. Wie die Polizei am Samstagabend mitteilte, hatte einer der Jäger ein Wildschwein angeschossen, das danach auf ein Feld flüchtete. Dem Tier sollte aus dem Wald heraus ein Fangschuss versetzt werden.

Ersten Erkenntnissen zufolge lief ein zu der Gruppe gehörender Hundeführer in die Schussbahn und wurde getroffen. Die anderen Männer sollen gegen 10 Uhr selbst die Polizei und den Rettungsdienst alarmiert haben. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 40-Jährigen, der laut Staatsanwaltschaft zuletzt im Leipziger Umland wohnhaft gemeldet gewesen war, feststellen. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Am Nachmittag suchten die Einsatzkräfte mithilfe von vier Sprengstoffspürhunden nach dem Projektil des Schützen. Die Jäger wurden von Psychologen des Kriseninterventionsteams betreut.

nöß/maf/dpa

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