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Stadt bestätigt: Künstlerin aus Leipzig unter Opfern des Germanwings-Absturzes 4U9525

Stadt bestätigt: Künstlerin aus Leipzig unter Opfern des Germanwings-Absturzes 4U9525

Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Frankreich hat sich auch eine junge Leipzigerin befunden. Das bestätigte jetzt ein Sprecher der Stadt Leipzig. Nach Medienberichten, unter anderem der Mitteldeutschen Zeitung, handele es sich bei der Toten um eine gebürtige Hallenserin, die seit zwei Jahren im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf lebte.

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Ein Hubschrauber der französischen Gendarmerie über der Absturzstelle.

Quelle: Sebastien Nogier

Leipzig. Die Stadt selbst nannte keine Einzelheiten zu dem Opfer der Tragödie in den französischen Alpen. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) erklärte sein Beileid. „Trost ist in diesem Moment kaum zu geben, aber unser aller Mitfühlen kann vielleicht ein klein wenig Kraft spenden - wohl wissend, dass die Kraft, die die Familie jetzt braucht, schwer zu finden ist".

Sachsen Ministerpräsident Stanislaw Tillich drückte am Samstag der Familie, den Freunden und Kollegen sein Mitgefühl aus. Sie seien nicht allein in der Trauer. "Mein tiefes Mitgefühl und das der gesamten Staatsregierung gilt auch ihren Angehörigen und Freunden. Keiner von uns kann erahnen, was diese Situation für jeden von ihnen bedeutet. Alle zuständigen Behörden des Freistaates werden den Angehörigen zur Seite stehen, damit sie den Rat und die Hilfe finden, die sie jetzt benötigen", so Tillich.

Wie LVZ-Online-Recherchen ergaben, verantwortete die Frau unter anderem Ausstellungen in der Leipziger Galerie Irrgang und der Grassimesse. Für die 31-jährige Skulpturenkünstlerin, berichtete das Portal Hallespektrum.de, hätten Freunde einen Trauerschrein an einem Kunstkiosk in der Saalestadt eingerichtet. Sie habe zu den Initiatoren des Kiosk „Herr Fleischer" gehört.

Trauer und Anteilnahme in Halle

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Der Kiosk in Halle ist zum Ort der Erinnerung für die verstorbene Künstlerin geworden.

Quelle: Armin Görtz

Es ist ein ehemaliger Zeitungskiosk, dessen Name "Herr Fleischer" an den letzten Betreiber erinnert, ein hallesches Original. Jetzt ist der Kiosk zum Ort der Erinnerung für die verstorbene Künstlerin geworden. Nicht nur Blumen und Kerzen auf der Kiste zeugen von der Trauer, auch alltägliche Dinge wie eine angebrochene Flasche mit französischem Apfelschaumwein oder eine Schachtel mit ihren Lieblingsbonbons erinnern an die junge Frau.

In Halle wurde sie 1984 geboren, ein Stück nördlich der Stadt wuchs sie auf. Ab 2004 studierte sie an der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein. In der Galerie Nord zeigte die diplomierte Schmuckgestalterin 2012 in der Saalestadtihre Kreationen in einer Einzelausstellung, im Folgejahr zog sie nach Leipzig.

(mit dpa)

joka / A.G.

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