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Stadtrundfahrten-Bus verliert Öl in Leipzig-West – Karlbrücke stundenlang gesperrt

Ähnliche Havarien vor drei Jahren Stadtrundfahrten-Bus verliert Öl in Leipzig-West – Karlbrücke stundenlang gesperrt

Die Karlbrücke im Stadtteil Schleußig ist ein beliebtes Ziel von Stadtrundfahrten durch Leipzig. Am Donnerstag musste die Brücke für Stunden gesperrt werden, weil ein Doppelstockbus Öl verloren hatte.

Häufiges Ziel von Stadtrundefahrten: die Karlbrücke in Leipzig-Schleußig.
 

Quelle: Armin Kühne

Leipzig.  Ein havarierter Bus eines Leipziger Stadtrundfahrten-Unternehmens hat am Donnerstagnachmittag in Leipzig erneut für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Das Doppelstock-Fahrzeug verursachte laut Polizei in den Stadtteilen Schleußig, Plagwitz und Zentrum-West mehrere Ölpfützen auf den Straßen. Anwohner bemerkten die Ölspur auf dem Asphalt und alarmierten die Behörden. Erst vor drei Jahren stand ein Fahrzeug des Unternehmens in Verdacht, Öl auf den Straßen der Messestadt verloren zu haben. Zudem brannte 2014 ein Doppelstockbus der Firma nach technischem Defekt auf der B95 sogar komplett aus.

Der neuerliche Fall ereignete sich am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr. Ein Passant sah die Ölpfützen unweit der Karlbrücke im Stadtteil Schleußig und alarmierte die Behörden. Diese ließ die betroffene Stellen umgehend absperren und die Gefahr mit einem Spezialfahrzeug beseitigen. Laut Polizei wurden weitere Ölpfützen später auf der Nonnenstraße, auf der Könneritzstraße und auf der Ferdinand-Lasalle-Straße entdeckt und mussten ebenfalls beseitig werden. Zum Teil dauerten die Arbeiten mehrere Stunden an, so war beispielsweise die viel befahrene Karlbrücke bis 18.30 Uhr voll gesperrt.

Mutmaßlich Leck in der Ölwanne – Busfirma verweigert Stellungnahme

Laut Polizei könnte ein Leck in der Ölwanne des Doppelstockbusses verantwortlich für die Havarie gewesen sein. „Denkbar wäre, dass das Fahrzeug zuvor irgendwo auf der Straße aufgesessen ist“, sagte Behördensprecher Alexander Bertram am Freitag gegenüber LVZ.de. Den Angaben zufolge kam der Bus auf Höhe des Clara-Zetkin-Parks letztlich zum Stehen. Die Ermittlungen zu Ursache seien allerdings noch nicht abgeschlossen.

Bei dem für den havarierten Bus verantwortlichen, zur Royal London Bus GmbH gehörenden Busunternehmen wollte man am Freitag keinerlei Stellungnahme abgeben, reagierte auf Nachfragen gereizt. Bei den Havarien vor drei Jahren hatte ein Sprecher gegenüber LVZ.de zumindest noch eingeräumt, dass ein Fahrzeug im Bereich der Kraftstoffzufuhr beschädigt war. Die Verantwortung für die Ölspur, die damals durch mehrere Straßen der Südvorstadt führte, stritt der Unternehmens-Sprecher aber ab.

Die am Donnerstag mit Spezialtechnik über mehrere Stunden geforderte Feuerwehr wird ihre Kosten zumindest auch dieses Mal in Rechnung stellen. Wie ein Sprecher gegenüber LVZ.de erklärte, werde das wie bei normalen Autounfällen auch über die Versicherung des verantwortlichen Fahrzeughalters geregelt.

Von Matthias Puppe

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