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Stärkere Präsenz: Reiterstaffel geht in Leipzigs Parks auf Streife

Hoch zu Ross Stärkere Präsenz: Reiterstaffel geht in Leipzigs Parks auf Streife

Seit Anfang dieser Woche muss in Leipzigs Parkanlagen auch mit Polizeipferden gerechnet werden. Die Sächsische Reiterstaffel unterstützt die hiesigen Beamten bei der Streifentätigkeit.

Die Polizistinnen Manuela Weickert (links) und Vicky Rabe auf ihren Pferden im Leipziger Rosental.
 

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. In den Leipziger Parks gehen jetzt Pferde auf Streife. Seit Anfang der Woche unterstützen Beamte der Sächsischen Reiterstaffel die örtliche Polizei auch außerhalb von Sondereinsätzen wie Fußballspielen und Demonstrationen und traben präventiv durchs Grün der Messestadt. „Wir wollen auch abseits der Straßen in den Leipziger Parks stärker präsent sein“, erklärte Behördensprecher Alexander Bertram am Mittwoch. Dafür seien die berittenen Kollegen ideal.

Für normale Streifengänge sind Leipzigs Grünanlagen häufig einfach viel zu groß. „Wenn die Kollegen dann von dort zu einem Einsatz gerufen werden, ist der Fußweg bis zum Auto meist sehr weit. Und die Zahl der Fahrradstaffeln ist ja auch begrenzt – aktuell sind es zehn“, so Bertram weiter. Deshalb sei in Gesprächen mit der Bereitschaftspolizei die Idee aufgekommen, die Reiterstaffel stärker einzubinden.

Seit Anfang dieser Woche muss in Leipzigs Parkanlagen auch mit Polizeipferden gerechnet werden. Die Sächsische Reiterstaffel unterstützt die hiesigen Beamten bei der Streifentätigkeit.

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Pferde-Exil bei der Bereitschaftspolizei

Diese ist eigentlich im Radeberger Ortsteil Großerkmannsdorf (Landkreis Bautzen) ansässig, wird üblicherweise für Einsätze von den jeweiligen Polizeidirektionen im Freistaat angefordert. Bei mehrtägigen Einsätzen gibt es aber auch vor Ort ein Exil. „Unsere Tiere sind hier in Leipzig bei längeren Einsätzen bei der Bereitschaftspolizei an der Dübener Landstraße untergebracht. Dort stehen auch Pferdeboxen“, erklärte Polizeiobermeisterin Vicky Rabe.

Zusammen mit Kollegin Manuela Weickert und hoch zu Ross auf zwei sächsischen Warmblütern war Rabe am Mittwoch im Rosental auf Streife, sorgte dort bei Kindern auf dem weiten Grün auch für freudige Augen. „Wir werden auch in anderen Leipziger Parks zu sehen sein, aktuell liegt der Fokus aber klar auf dem Rosental“, so Rabe weiter. Denn Ende August war in der zentrumsnahen Grünfläche eine Frau schwer verletzt und missbraucht worden. Bisher gibt es noch keine Spur zum Täter.

Wann und wo die berittene Streife in den kommenden Wochen zum Einsatz kommt, müsse je nach Einsatzlage entschieden werden. Wenn die Reiterstaffel anderenorts gebraucht wird, muss die Streifentätigkeit in Leipzig hinten anstehen. „Das sind immer individuelle Absprachen – man muss auch immer abklären, welche Parks für Pferde überhaupt geeignet sind“, sagt Rabe. Auch wie lange die Streifentätigkeit der Polizei-Rösser in Leipzig angedacht ist, sei noch unklar.

Von mpu

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