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Sturm fegt über Sachsen hinweg – In Leipzig bisher kaum Schäden

Tief „Thomas“ Sturm fegt über Sachsen hinweg – In Leipzig bisher kaum Schäden

Das Sturmtief Thomas hat in der Nacht für kräftigen Wind auch im Freistaat gesorgt. Vereinzelt stürzten Bäume um. In Leipzig kam es bisher aber nur zu wenigen Schäden.

Feuerwehreinsatz am Freitagmorgen in der Ferdinand-Lasalle-Straße.

Quelle: Björn Meine

Leipzig. Das Sturmtief „Thomas“ hat in der Nacht zu Freitag für kräftigen Wind gesorgt, meistens blieb es aber bei umgeworfenen Mülltonnen und Fahrrädern. Allerdings mussten die Einsatzkräfte in Sachsen wiederholt wegen umgestürzter Bäume und Bauzäune und wegen abgebrochener Äste ausrücken, auch in Nordsachsen. Die Feuerwehr in Leipzig vermeldete mehrere Einätze wegen umgestürzter Baum, wie es am Freitagmorgen aus der Leistelle gegenüber LVZ.de hieß. Demnach mussten die Kameraden in die Marschnerstraße, die Ferdinand-Lasalle-Straße und in die Straße Am Niederholz in Liebertwolkwitz ausrücken. Laut Augenzeugen wurde um 5 Uhr auf der Bundesstraße 2 in Connewitz zudem ein vorbeifahrender Lkw fast von einem umstürzenden Baum getroffen. Insgesamt ist laut Feuerwehr aber „nichts Dramatisches“ passiert.

In der Ferdinand-Lasalle-Straße musste die Feuerwehr Sturmschäden beseitigen.

Quelle: Björn Meine

Bereits in der Nacht zu Freitag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) alle Sturmwarnungen für Sachsen aufgehoben. Auf dem Fichtelberg wurden in den vergangenen 24 Stunden die höchsten Windgeschwindigkeiten gemessen: Mit bis zu 148 Stundenkilometern wütete „Thomas“ dort. Etwas ruhiger ging es im Flachland zu. Am Flughafen Leipzig/Halle wurden aber immer noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 93 Stundenkilometern gemessen, in Leipzig-Holzhausen immerhin von bis zu 70 Stundenkilometern. In Oschatz wurden dagegen Geschwindigkeiten von bis zu 104 Stundenkilometern registriert.

Der Wind lasse am Freitagnachmittag aber spürbar nach, sagte Henry Geyer vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Bis ins Tiefland hinein könne Schnee fallen, der aber nicht liegen bleibe. Am Samstag und Sonntag ist es laut DWD bewölkt. Zeitweise zeige sich aber auch die Sonne bei Temperaturen zwischen sechs und neun Grad. Vereinzelt könne es Schauer geben.

Verletzte bei Podiumseinsturz

Schwerer wütete das Sturmtief über dem Westen Deutschlands: Beim Einsturz eines Podiums bei einer Fastnachtsveranstaltung im baden-württembergischen Dornhan wurden drei Frauen und eine Neunjährige verletzt. Auf der Autobahn 45 in Hessen schob eine starke Windböe einen Lastwagen gegen die Mittelleitplanke, wie ein Polizeisprecher in Gießen sagte. Der Fahrer blieb unverletzt.

In Wuppertal stürzte am Donnerstagabend ein Baum auf einen fahrenden ICE.

Quelle: dpa

Probleme gab es auch am Wuppertaler Hauptbahnhof, wie eine Bahnsprecherin sagte. Kurz vor dem Bahnhof stürzte ein Baum auf die Oberleitung und auf einen ICE. Die rund 70 Fahrgäste wurden aus dem Zug gebracht. Der liegengebliebene ICE verursachte weitere Verspätungen anderer Züge. Bei Aachen stürzte ein Baum auf einen Thalys-Zug. In Bremen stürzte bereits am Nachmittag ein sieben Meter hoher Baum auf einen stehenden Zug. Verletzt wurde dabei niemand, teilte die Feuerwehr mit. In dem Zug saßen etwa 50 Reisende.

luc (mit dpa)

Leipzig 51.339695 12.373075
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