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Subventionsbetrug: Früherer Leipziger bfb-Chef zu Geldstrafe verurteilt

Matthias von Hermanni Subventionsbetrug: Früherer Leipziger bfb-Chef zu Geldstrafe verurteilt

Matthias von Hermanni, der frühere Chef des Leipziger Betriebes für Beschäftigungsförderung (bfb) mit bis zu 8000 Mitarbeitern, wurde am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 15.300 Euro verurteilt.

Matthias von Hermanni wurde wegen Subventionsbetrugs zu einer Geldstrafe von 15.300 Euro verurteilt.

Quelle: Armin Kühne/dpa

Leipzig/Hohenroda. Matthias von Hermanni, der frühere Chef des Leipziger Betriebes für Beschäftigungsförderung (bfb) mit bis zu 8000 Mitarbeitern, wurde am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 15.300 Euro verurteilt.

Eine Strafkammer des Leipziger Amtsgerichts sah bei dem 62-Jährigen den Tatbestand des Subventionsbetruges erfüllt. Für den Zeitraum von Ende 2009 bis Ende 2012 habe der Verein „Ressourcenbündel“, der auf einem Grundstück Hermannis in Hohenroda (Gemeinde Schönwölkau) arbeitet, Fördermittel für zwei „Energiecoach“-Stellen beantragt und erhalten. Die dafür eingestellten Mitarbeiter seien aber nie als „Energiecoach“ tätig gewesen. Sie hätten andere Aufgaben erledigt, so Richter Marcus Pirk in der Urteilsbegründung. Hermanni habe als zentrale Figur die Fäden bei dem Verein in seinen Händen gehalten. Vom Vorwurf der Beihilfe zum Betrug sprach er den Beamten der Stadt Leipzig indes frei.

Einer der Verteidiger des Angeklagten hatte zuvor auf Freispruch in allen Punkten plädiert. Unter anderem verwies er darauf, dass das Bundesverwaltungsamt als Fördermittelgeber durch Hermanni selbst und durch den Verein über Veränderungen bei den Arbeitsaufgaben der „Energiecoach“-Beschäftigten unterrichtet worden sei. Auch habe das Bundesverwaltungsamt nach zwei Anhörungen sowie einem Vor-Ort-Termin in Hohenroda mehrfach bestätigt, dass die Fördermittel korrekt verwendet würden. Hermanni kündigte unmittelbar nach dem Prozess an, er werde das (noch nicht rechtskräftige) Urteil anfechten.

Weitere Informationen zu dem Strafprozess und dem Urteil lesen Sie am Sonnabend, 26. März, in der gedruckten Ausgabe der Leipziger Volkszeitung sowie im E-Paper.

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