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Täter vom Lindenauer Markt muss in die Psychiatrie

Versuchter Bankraub Täter vom Lindenauer Markt muss in die Psychiatrie

Der Täter vom Lindenauer Markt ist am Freitagmittag in die Psychiatrie in Altscherbitz eingewiesen worden. Das bestätigte Polizeisprecherin Katharina Geyer gegenüber LVZ.de.

Großeinsatz am Lindenauer Markt.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Am Morgen hatte der 26-Jährige im Leipziger Westen für Aufregung gesorgt. Er betrat gegen 9.30 Uhr eine Filiale der Commerzbank und drohte mit einem Überfall. „Ich raube Euch gleich aus“, sagte der Mann. Zudem habe er angegeben, einen Sprengstoffgürtel zu tragen und das Gebäude in die Luft zu jagen. Eine Forderung stellte der mutmaßliche Räuber nicht. Als der 36 Jahre alte Filialleiter geistesgegenwärtig die Bank von innen verschloss, verließ der Täter das Geldhaus ohne Beute und flüchtete. Der Angestellte informierten per Notruf die Polizei. „Wir waren schon zehn Minuten später mit zehn Streifenwagen vor Ort“, berichtete Geyer. Zur Sicherheit evakuierten die Beamten zunächst eine Straßenbahn.

Zu einem versuchten Banküberfall auf eine Bankfiliale am Lindenauer Markt kam es am 23. Oktober 2015 in Leipzig. Die Polizei konnte den Täter stellen.

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Die Einsatzkräfte entdeckten den Mann im unmittelbaren Umfeld der Filiale. "Vier Beamte rangen den Unbekannten zu Boden und fixierten ihn", teilte die Polizei weiter mit. Der Mann habe eine Schlagschutzweste und mit Sand gefüllte Handschuhe getragen. Zudem habe er eine Medaille bei sich gehabt und einen Pulsgurt umgeschnallt. Wofür er die Umhängtrophäe und das Messegrät nutzen wollte, blieb zunächst offen.

Ein speziell geschulter Sprengstoffhund wurde durch die Beamten hinzugezogen. Das Tier schlug aber nicht an.

Der Polizei zufolge machte der Täter einen verwirrten Eindruck. Ein Notarzt untersuchte ihn noch vor Ort. Der Mann wurde schließlich mit einem Krankenwagen zu weiteren Untersuchungen abtransportiert.

Nach Informationen von LVZ.de ist er bereits polizeibekannt. In der Vergangenheit sei er wegen des Missbrauchs von Notrufen aufgefallen. Zudem musste er bereits wegen psychischen Problemen zwangseingewiesen werden. Die Beamten ermitteln gegen den 26-Jährigen jetzt wegen der Androhung einer Straftat. Sollte er schuldfähig sein, könnte er mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.

Die Bankfiliale musste am Freitag geschlossen bleiben, soll am Montag aber wieder wie gewohnt öffnen. "Den Mitarbeitern geht es gut, sie sind mit dem Schrecken davon gekommen", sagte eine Sprecherin des Geldhauses.

Matthias Roth

Hier wird der Täter abgefahren.

Hier wird der Täter abgefahren.

Quelle: Privat

 

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