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Taschendiebe am Wochenende im Leipziger Süden und Osten unterwegs

"Antanz"-Methode Taschendiebe am Wochenende im Leipziger Süden und Osten unterwegs

Sowohl im Leipziger Süden als auch im Osten haben am Wochenende Taschendiebe zugeschlagen. Besonders das Karlibeben am Samstag lockte die Täter offenbar.

Am Wochenende hat es im Leipziger Stadtgebiet vermehrt Taschendiebstähle gegeben. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Am Wochenende hat es im Leipziger Stadtgebiet vermehrt Taschendiebstähle gegeben. Wie die Polizei mitteilte, ereigneten sich die Diebstähle im Süden und Osten der Stadt. Dabei nutzen die Täter verschiedene Varianten der „Antanz-Methode“.

Hilfe von Wachpolizisten

Der erste Fall ereignete sich am frühen Samstagmorgen am Wilhelm-Leuschner-Platz. Zwei Unbekannte kamen zu einem 49-Jährigen und umarmten ihn. Dieser bemerkte zwar, dass sie ihm dabei das Portemonnaie stahlen, doch ging alles so schnell, dass er es nicht aufhalten konnte. Er folgte den Dieben und forderte sie mehrfach auf, ihm die Geldbörse zurückzugeben. Die beiden Männer gaben es ihm zwar wieder, allerdings nicht die 150 Euro, die er dabei hatte.

Hilfe bekam der 49-Jährige dann von zwei Wachpolizisten, die den Vorfall bemerkten. Sie schritten ein und hielten die beiden Diebe fest. Mit Unterstützung brachten sie die dann aufs Polizeirevier. Bei der Durchsuchung dort fanden die Polizisten dreistellige Geldbeträge und insgesamt drei Telefone. Eine davon war bereits als gestohlen gemeldet. Die Beamten stellten alles sicher. Gegen die zwei 22-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls in zwei Fällen.

Karlibeben lockt Diebe

Am Abend darauf war das Karlibeben im Leipziger Süden auch ein Anziehungspunkt für Taschendiebe. Zwei Fälle meldete die Polizei von der Veranstaltung. In beiden waren die Diebe recht gesprächig. So wurde ein 21-Jähriger zunächst von einem Mann angerempelt und dann von diesem in ein Gespräch verwickelt. Er später merkte er, dass sein Telefon und sein Portemonnaie fehlten.

Ähnlich lief es auch einige Stunden später bei einem 34-Jährigen ab. Vor einer Kneipe auf der Karl-Liebknecht-Straße sprach ihn ein Mann an und plauderte mit ihm, während sie ein Stück des Weges gemeinsam gingen. Dann umarmte der Mann den 34-Jährigen zum Abschied und verschwand. Als der Bestohlene wenig später einen Anruf tätigen wollte, merkte er, dass sein Telefon fehlte.

Vor der Haustür im Leipziger Osten

Ein 36-Jähriger kam in der Nacht zum Sonntag nach einer Feier nach Hause. Vor seiner Haustür in der Jonasstraße tauchte ein Unbekannter hinter ihm auf und bot ihm eine Zigarette an. Der Mann lehnte ab und drehte sich wieder der Tür zu. Dabei bemerkte er, wie ihm das Telefon aus der Tasche gezogen wurde. Das geschah aber so schnell, dass er den Dieb nicht mehr aufhalten konnte. Der Stehlschaden liegt bei rund 850 Euro.

pad

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