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Teilweise abgesacktes Haus im Waldstraßenviertel wieder freigegeben

Feuerwehreinsatz Teilweise abgesacktes Haus im Waldstraßenviertel wieder freigegeben

In einem Haus in der Gustav-Adolf-Straße ist die Giebelwand teilweise abgesackt. Wegen Einsturzgefahr mussten die Bewohner das Gebäude über Nacht verlassen, konnten am Freitagnachmittag aber wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Giebelwand eines Mehrparteienhauses im Waldstraßenviertel ist teilweise abgesackt.
 

Quelle: Matthias Roth

Leipzig. Feuerwehreinsatz am späten Donnerstagabend im Waldstraßenviertel: Die Giebelwand eines Mehrparteienhauses ist laut der Rettungsleitstelle teilweise abgesackt. Grund dafür sei eine Baugrube neben dem Haus. Laut Feuerwehr hatte ein Bewohner Risse in dem Gebäude bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Vor Ort ordnete ein Mitarbeiter des Bauordnungsamtes dann die Evakuierung des Hauses in der Gustav-Adolf-Straße an. Es bestehe Einsturzgefahr.

Inzwischen ist das Haus aber wieder frei gegeben. Am Freitagnachmittag waren nach Angaben der Stadt Leipzig alle am Bau Beteiligten vor Ort. Die Risse im Gebäude hätten sich nicht vergrößert. Die zuständigen Fachingenieure überwachen das Haus demnach weiterhin, auch am Wochenende. Bei auftretenden Veränderungen könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Bewohner erneut ausziehen müssen.

Auch die drei HCL-Spielerinnen Saskia Lang, Luisa Sturm und Nele Reimer leben in dem Haus und mussten ihre Wohnungen verlassen. Nationalspielerin Lang war am Donnerstagabend nicht zu Hause, wurde per Telefon über den Vorfall informiert. Als sie ihren Hund aus der Wohnung holte, war ein Großaufgebot an Feuerwehr und Polizei vor Ort. "Wir sind alle drei bei Mitspielerinnen untergekommen. Heute dürfen wir noch einmal kurz in die Wohnung und ein paar Sachen holen. Wir wissen noch nicht, wie es weiter geht", erklärte die 28-Jährige am Freitag gegenüber LVZ.de. Dass es statische Probleme mit dem Haus gebe, sei allerdings schon in den vergangenen Tagen deutlich geworden, weil sich unter anderem die Eingangstür nicht mehr richtig öffnen und schließen ließ, so Lang.

Abgesacktes Haus in der Gustav-Adolf-Straße im Waldstraßenviertel. Foto: Matthias Roth

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Ein Bewohner des Hauses musste die Nacht in einem Notfallquartier verbringen, alle anderen kamen privat unter. Laut Leitstelle der Polizei hatten sie die Möglichkeit, in einem Obdachlosenheim in der Rückmarsdorfer Straße zu übernachten.

In einer Baulücke neben dem betroffenen Gebäude entsteht derzeit ein Neubau mit angeschlossener Tiefgarage. Im sogenannten "Gustav Adolf Quartier" sollen laut Internetauftritt der verantwortlichen Immobilienfirma acht Wohnungen und ein Penthouse zwischen 69 bis 233 Quadratmetern Größe entstehen. Auch Loggien und Terrassen seien geplant.

Mit mehreren Baggern wurde dafür eine Baugrube ausgehoben. Sie wird derzeit wieder zugeschüttet. Am Montag soll eine Spezialfirma weitere Sicherungsmaßnahmen vornehmen.

Von luc/agri

Leipzig, Gustav-Adolf-Straße 51.344078 12.362639
Leipzig, Gustav-Adolf-Straße
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