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Todessturz beim Leipziger Passagenfest: Saxofonist Finn M. war nüchtern

Todessturz beim Leipziger Passagenfest: Saxofonist Finn M. war nüchtern

Leipzig. Der schwedische Musiker Finn M., der vor einer Woche beim Leipziger Passagenfest tödlich verunglückt ist, war nüchtern.

Die chemisch-toxikologische Untersuchung habe ergeben, dass der Mann weder Alkohol noch Drogen konsumiert hatte, sagte ein Sprecher der Polizei in Leipzig am Freitag. Auch Rückstände von Medikamenten hätten die Rechtsmediziner nicht in seinem Blut gefunden.

Der 49 Jahre alte Saxofonist wollte am vergangenen Freitag senkrecht die Fassade des Speck´s Hof in der Reichsstraße hinunterlaufen. Er hatte jedoch sein Sicherheitsseil nicht eingehakt und stürzte 20 Meter in die Tiefe.

Staatsanwaltschaft Leipzig und Polizei gehen von einem tragischen Unglücksfall aus. Die Untersuchungen am Absturzort sowie an der Sicherungstechnik hätten keine Hinweise auf eine technische Ursache gegeben, hieß es Anfang der Woche.

Warum der erfahrene Aktionskünstler bei seinem Auftritt völlig ungesichert war, ermittelt derzeit die Kriminalpolizei.

dpa/lyn

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