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Tödlicher Unfall in Leipzig-Wahren – mehrere Blechschäden

Schneeglätte Tödlicher Unfall in Leipzig-Wahren – mehrere Blechschäden

Im Stadtteil Wahren ist am Dienstagmorgen ein 75-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei rutschte sein Fahrzeug in einer S-Kurve von der Straße.

Die Unfallstelle an der B6 in Leipzig-Wahren.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Auf den schneeglatten Straßen Leipzigs hat sich am Dienstagmorgen ein tödlicher Unfall ereignet. Wie Polizeisprecherin Maria Braunsdorf gegenüber LVZ.de sagte, kam ein 75-jähriger Autofahrer um 7.39 Uhr in einer S-Kurve der Travniker Straße, Höhe Linkelstraße, im Stadtteil Wahren von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug anschließenden gegen einen Zaun.

Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Senioren feststellen, hieß es. Denkbar wäre auch, dass gesundheitliche Probleme den Unfall ausgelöst haben. Der Leichnam des 75-Jährigen soll in der Gerichtsmedizin untersucht werden. Aufgrund der aufwändigen Bergungsarbeiten des Fahrzeugs kam es in den Morgenstunden zu Behinderungen auf der B6.

Bereits seit Montag, pünktlich zum einsetzenden Schneefall in der Region, registrieren die Beamten überall im Stadtgebiet und in den angrenzenden ländlichen Regionen eine erhöhte Zahl an Unfällen. Insgesamt 82 Unglücke wurden bis Dienstagmorgen 8 Uhr im Polizeicomputer aufgenommen, so Braunsdorf. „Viele Autofahrer sind mit ihren Fahrzeugen von den Straßen abgekommen und an Bäumen gelandet. Es blieb aber meist bei Blechschäden“, sagte die Polizeisprecherin.

42-Jähriger rutscht in Großhartau unter Sattelzug

Ähnlich wie in der Messestadt erging es den Autofahrern auch in anderen Teilen des Freistaates. Am Montagabend war in Großhartau (Landkreis Bautzen) ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der 42-Jährige rutschte mit seinem Wagen in den Gegenverkehr und krachte in einen Sattelzug, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Der Aufprall war so heftig, dass der 42-Jährige in seinem demolierten Fahrzeug eingeklemmt war. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße 6 war vier Stunden gesperrt.

Nach Angaben des Verkehrswarndienstes standen am Morgen auf der Autobahn 17 zwischen Pirna und dem Grenzübergang Breitenau-Schönwald Lastwagen quer. Auch auf der Bundesstraße 169 bei Ostrau (Landkreis Mittelsachsen) gab es Probleme wegen liegengebliebener Lastwagen.

Bereits am Nachmittag war eine Autofahrerin auf der A4 lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei in Chemnitz überholte sie bei Schneematsch in Richtung Erfurt nahe Meerane (Landkreis Zwickau) einen anderen Wagen. Beim wiedereinordnen geriet die 41-Jährige mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte gegen den Anhänger eines Sattelzuges. Die Frau wurde in ihrem Wagen eingeklemmt.

Fünf bis zehn Zentimeter Schnee seit Montag

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, waren im Tiefland seit Montag etwa fünf bis zehn Zentimeter Schnee gefallen. Im Bergland von Thüringen und Sachsen sowie in der Oberlausitz seien bis zu 15 Zentimeter Schnee hinzugekommen.

In den kommenden Tagen wird es laut DWD aber wieder etwas wärmer. Im Tiefland verabschiede sich der Winter. Dafür werde es „miesepetrig“, sagte Voigt. Bei um die sieben Grad werde es immer wieder regnen. Oberhalb von 400 bis 500 Metern würde der Niederschlag jedoch weiter als Schnee fallen. (mit dpa)

mpu

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