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Tödlicher Zusammenstoß: Bahngleis in Leipzig-Leutzsch ist stundenlang gesperrt

Tödlicher Zusammenstoß: Bahngleis in Leipzig-Leutzsch ist stundenlang gesperrt

Stundenlange Sperrung des Fernzuggleises in Leipzig-Leutzsch: In der Nacht zum Sonntag blockierte die Polizei für rund fünf Stunden die Zugverbindung von Leipzig nach Frankfurt/Main.

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Rettungskräfte beim Einsatz in Leipzig-Leutzsch.

Quelle: Holger Baumgärtner

Leipzig. Der Grund war ein tödlicher Zusammenstoß eines Mannes mit einem Intercity. Die genauen Umstände sind noch unklar.

Nach Angaben der Bundespolizei erreichte um 0.13 Uhr ein Notruf die Zentrale. Der Lokführer des aus der Mainmetropole kommenden Schnellzuges, der am Leipziger Hauptbahnhof enden sollte, gab an in Höhe des Ritterschlösschens eine Person überfahren zu haben. Unklar ist, ob es sich um einen Suizid, einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Das soll nach Angaben der Polizei durch die Obduktion in der Gerichtsmedizin geklärt werden.

Das Opfer habe einen Ausweis bei sich getragen. Demnach könnte es sich um einen 48 Jahre alten Mann handeln, der bereits als vermisst gemeldet worden war. Offen ist allerdings noch, ob der Tote auch der Besitzer des Personaldokumentes ist.

Wegen den Ermittlungen musste der Zug evakuiert werden. Die 18 Reisenden wurden der Polizei zufolge mit Taxis zum Hauptbahnhof gefahren. Die Strecke gaben die Ermittler um 5.23 Uhr wieder frei.

In Leutzsch sorgte vor zwei Jahren ein Toter im Gleisbett für Schlagzeilen. Damals fanden die Rechtsmediziner bei der Obduktion heraus, dass der 23-Jährige erschossen worden war. Diego M. war offenbar in Auseinandersetzungen im Drogenmilieu verwickelt. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt.

Die Polizei musste bereits am Sonnabendnachmittag zu einem Einsatz zum Bahnhof Leutzsch ausrücken. Fußballfans des 1. FC Lok Leipzig hatten auf ihrer Rückreise aus Markranstädt die Notbremse gezogen. Beamte verhinderten eine körperliche Auseinandersetzung mit Anhänger der BSG Chemie.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge in Deutschland unter 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222.

Matthias Roth

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