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Ukrainer richtet Pistole auf Wachmann eines Asylbewerberheims im Leipziger Osten

Ukrainer richtet Pistole auf Wachmann eines Asylbewerberheims im Leipziger Osten

Mit einer Schreckschusspistole ist am Dienstag der Wachmann eines Asylbewerberheims im Leipziger Osten bedroht worden. Nach Polizeiangaben betrat ein 21-jähriger Bewohner das Heim gegen 12 Uhr und richtete danach die Waffe auf den Sicherheitsmann, der am Eingang hinter einer Glasscheibe saß.

Leipzig. Anschließend flüchtete der Ukrainer in das Gebäude und versteckte sich.

Die eintreffenden Polizeibeamten durchsuchten das Heim in der Torgauer Straße nach dem Mann. Auch Spürhunde kamen dabei zum Einsatz. Nach knapp zwei Stunden konnte der Ukrainer schließlich gefunden werden. „Er leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand“, berichtet Polizeisprecherin Anke Fittkau. Der Tatverdächtige kam vorübergehend in Gewahrsam. Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft, ob ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wird.

Ein klares Motiv für die Tat ist laut Polizei bislang nicht erkennbar. Eine Auseinandersetzung am Eingang soll es nicht gegeben haben. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 21-Jährige aber seinen Zimmerschlüssel vergessen. Ob der Asylbewerber einen Waffenschein für seine Pistole besaß, die er vor den Augen des 45-jährigen Wachmanns durchlud, wird derzeit geprüft. Eine Blutprobe soll zudem klären, ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.

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