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Unfall am Leipziger Citytunnel – 22-jähriger Berliner stirbt an den Gleisen

Morgendliches Unglück Unfall am Leipziger Citytunnel – 22-jähriger Berliner stirbt an den Gleisen

Am Montagmorgen ist im Vorfeld des Leipziger Citytunnels ein Mann ums Leben gekommen. Die Bundespolizei wurde gegen 7.30 Uhr zum Unglücksort nahe einer Brücke an der Berliner Straße gerufen. Es kam zu Behinderungen im morgendlichen S-Bahn-Verkehr.

An einer Brücke an der Berliner Straße ereignete sich ein Stromunfall.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Im Vorfeld des Leipziger Hauptbahnhofes, unweit der Einfahrt zum Citytunnel, ist in der Nacht zum Montag ein Mann ums Leben gekommen. Ein Bahnmitarbeiter entdeckte den Leichnam gegen 7.30 Uhr bei einer Kontrollfahrt an den Gleisen auf Höhe der Roscherstraße und alarmierte die Polizei.

„Die Ermittlungen laufen noch, aber wir gehen davon aus, dass es sich um einen Stromunfall handelt“, sagte Polizeisprecher Jens Damrau gegenüber LVZ.de. Neben der zuständigen Bundespolizei sind auch Experten des Landeskriminalamtes mit den Recherchen zu den genauen Umständen des Todes betraut. Der Mann sei vermutlich einen 14-Meter hohen Strommast hinauf geklettert. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 22-Jährige von einem Stromüberschlag getroffen wurde und in der Folge zu Boden stürzte. Er verstarb noch am Unfallort.

An einer Brücke nahe der Berliner Straße ereignete sich in der Nacht zum Montag ein Stromunfall.

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Bei dem Toten handelt es sich um einen 22-Jährigen Berliner. Am Vormittag bargen Spezialisten den Leichnam und überstellten ihn in die Gerichtsmedizin.

Aufgrund der Bergungs- und Aufklärungsarbeit musste die Zufahrt zum Leipziger Citytunnel zwischen 8 und 8.30 Uhr komplett gesperrt werden. S-Bahnen der Linien 1 bis 5 wurden umgeleitet. Inzwischen rollt der Verkehr aber wieder weitgehend normal. Lediglich die Bahnen der S1 fahren statt in den Citytunnel noch in den oberirdischen Bahnhofsbereich und halten dort, hieß es.

Ein ähnlicher Unfall hatte sich im Frühjahr 2014 an der Antonienbrücke im Stadtteil Plagwitz ereignet. Damals war ein 13-Jähriger auf einen abgestellten Güterwagon geklettert und dabei an die 15.000 Volt starken Oberleitungen geraten. Der Junge starb am Unglücksort.

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