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Unfall mit zwei Toten auf der Prager Straße in Leipzig: Auto war viel zu schnell unterwegs

Unfall mit zwei Toten auf der Prager Straße in Leipzig: Auto war viel zu schnell unterwegs

Der tragische Autounfall mit zwei Toten in Leipzig-Probstheida in der Nacht zum Sonntag ist vermutlich durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht worden.

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In diesem Autowrack starben in der Nacht zum Sonntag ein 36-Jähriger und sein 17-jähriger Beifahrer. Der schwere Unfall auf der Prager Straße in Leipzig-Probstheida wurde offenbar durch zu hohe Geschwindigkeit verursacht.

Quelle: Leipziger Feuerwehrverband e.V.

Leipzig. Der Wagen sei auf regennasser Straße mit unangepasstem Tempo unterwegs gewesen, sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz am Montag gegenüber LVZ-Online. Auf der Prager Straße hatte der 36-jährige Fahrer kurz nach Mitternacht die Kontrolle über sein Auto verloren. Er und sein 17 Jahre alter Beifahrer starben noch an der Unfallstelle.

Augenzeugenberichte, wonach der silberne VW Bora mit mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein soll, wollte Schulze weder bestätigen noch dementieren. „Dazu gibt es noch kein abschließendes Ergebnis“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. An der Unglücksstelle sind maximal 50 km/h erlaubt. Das völlig zertrümmerte Unglücksfahrzeug sei sichergestellt worden, um die Geschwindigkeit sowie die Möglichkeit eines technischen Defekts zu prüfen, so Schulz.

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Leipzig. Bei einem tragischen Verkehrsunfall kamen in der Nacht zu Sonntag in Leipzig zwei Menschen ums Leben. Gegen Mitternacht verlor ein 36-jähriger Mann in Probstheida auf der Prager Straße/ Ecke Ludwig-Thoma-Weg die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen krachte gegen einen Lichtmast. Der Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer wurden dabei schwer verletzt.

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Auf Straßenbahnschienen die Kontrolle verloren

Der stadteinwärts fahrende Wagen hatte gegen 0.10 Uhr kurz vor der Unfallstelle in Höhe Thierschstraße noch die schräg über die Fahrbahn verlaufenden Straßenbahnschienen überquert. Dabei kam das Auto ins Schleudern und stieß mit der Fahrerseite gegen einen Lichtmast am rechten Straßenrand, so die Untersuchungen der Gutachter.

Der Aufprall war so heftig, dass beide Insassen in dem völlig zertrümmerten Wagen eingeklemmt wurden. Der Fahrer starb bereits kurz nach dem Unfall. Der Beifahrer konnte nach 20 Minuten von der Feuerwehr nur noch tot aus dem Pkw geborgen werden, der sich um die Laterne gebogen hatte. „Der Lichtmast befand sich dort, wo eigentlich der Schaltknüppel ist“, schilderte ein Ermittler das erschreckende Bild an der Unfallstelle.

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Die Staatsanwaltschaft ordnete am Montag eine Obduktion der beiden aus Leipzig stammenden Unglücksopfer an. Dabei solle auch geklärt werden, ob der Fahrer möglicherweise unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. „Konkrete Hinweise dafür gibt es bislang nicht“, erklärte Schulz. Ein Ergebnis der Rechtsmedizin wird für Mitte der Woche erwartet.

Robert Nößler

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