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Verdacht des Mordversuchs: Prozess um Leipziger Geiger vertagt

Arzberger-Prozess Verdacht des Mordversuchs: Prozess um Leipziger Geiger vertagt

Der Prozess um einen in New York unter dem Verdacht des Mordversuchs festgenommenen Leipziger Geiger kommt nicht voran. Eine Anhörung am Donnerstag sei zunächst ohne Ergebnis geblieben und der Prozess vertagt worden, sagte sein Anwalt Nicholas Kaizer.

Quelle: dpa

New York. Der Prozess um einen in New York unter dem Verdacht des Mordversuchs festgenommenen Leipziger Geiger kommt nicht voran. Eine Anhörung am Donnerstag sei zunächst ohne Ergebnis geblieben und der Prozess vertagt worden, sagte sein Anwalt Nicholas Kaizer der Deutschen Presse-Agentur. Der nächste Gerichtstermin sei für den 20. August angesetzt. Bis dahin solle ein psychiatrisches Gutachten seines Klienten erstellt werden. Ob er die USA verlassen dürfe, sei noch nicht klar.

Der 42-jährige Geiger Stefan Arzberger vom Leipziger Streichquartett war Ende März während einer Tournee in New York festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, eine Amerikanerin fast zu Tode gewürgt zu haben. Arzberger hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Seinem Anwalt zufolge war er von einer Unbekannten unter Drogen gesetzt und ausgeraubt worden und habe dann „in einem unbewussten Zustand“ einen anderen Hotelgast angegriffen. Nach 30 Stunden im Gefängnis kam er auf freien Fuß - gegen 100 000 Dollar Kaution.

Arzbergers Frau sammelt derzeit per Online-Aktion Geld für die Gerichts- und Anwaltskosten. Auch eine seiner Geigen werde er dafür wohl verkaufen müssen, sagte Arzberger der „New York Times“.

(mit dpa)

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