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Polizeiticker Leipzig Verdächtiger Feuerwehrmann aus Holzhausen ist polizeibekannt
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Verdächtiger Feuerwehrmann aus Holzhausen ist polizeibekannt
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00:33 22.06.2015
Die Brandstiftung an einer Laube am Walter-Markov-Ring in der Nacht zum Mittwoch hat der 18-jährige Marco S. bereits gestanden. Quelle: Holge Baumgärtner
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Leipzig.

Der mutmaßliche Serienbrandstifter von Holzhausen ist bereits polizeibekannt. Nach LVZ-Informationen war Marco S. (18) Beschuldigter in mehreren Verfahren, etwa wegen des Besitzes von illegaler Pyrotechnik, Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Verurteilt wurde er bislang aber nicht. Im Zusammenhang mit Brandstiftungen ist er zuvor noch nicht auffällig geworden.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen einfacher Brandstiftung. Die von ihm eingeräumten zwei Anschläge richteten sich gegen einen Stall sowie eine Werkstatt mit Lager. Bei weiteren neun Taten von Ende Februar bis Ende März 2015 besteht gegen ihn ein Anfangsverdacht. So kamen bei Bränden im Gnadenhof am Wiesenblumenweg zwar über hundert Tiere ums Leben. Dies spielt aber in der rechtlichen Bewertung keine solche Rolle, wie im Falle von Brandstiftungen in Wohngebäuden. Weil da Leben und Gesundheit von Menschen in Gefahr sind, wird dies als schwere oder besonders schwere Brandstiftung klassifiziert und hätte eine höhere Strafe zur Folge.

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Im Leipzig-Holzhausen ist in der Nacht zum Mittwoch erneut eine Laube in Flammen aufgegangen. Ein 18-jähriger Tatverdächtiger wurde auf frischer Tat geschnappt.

2011 stand ein Paunsdorfer gar wegen Mordversuchs in 23 Fällen vor Gericht, weil er Feuer in einem Wohnblock gelegt hatte. Auf einfache Brandstiftung steht eine Freiheitsstrafe von 1 bis 10 Jahren. Wahrscheinlich wird der 18-Jährige nach Jugendstrafrecht behandelt, so dass Marco S. im Falle einer Verurteilung mit einer Jugendstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren rechnen müsste.

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