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Verdursteter Zweijähriger in Leipzig - Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Prozess Verdursteter Zweijähriger in Leipzig - Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Das Landgericht Leipzig hatte den Sozialarbeiter nach dem Tod eines Kleinkindes in Leipzig am Mittwoch freigesprochen. Nur einen Tag später legte die Staatsanwaltschaft Revision ein.

Der Sozialarbeiter wurde vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen freigesprochen, doch die Staatsanwaltschaft legte nun Revision ein. (Archivfoto vom Prozessauftakt)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Der Fall des mit zwei Jahren neben seiner toten Mutter verdursteten und verhungerten Kleinkinds in Leipzig beschäftigt weiter die Justiz. Die Staatsanwaltschaft Leipzig legte Revision gegen den Freispruch für einen Sozialarbeiter ein, wie Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz am Donnerstag bestätigte. Die Behörde gehe weiterhin davon aus, dass der 42-Jährige eine Mitschuld am Tod des Jungen trage. Das Landgericht hatte den Mann am Mittwoch vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen freigesprochen.

Die 26 Jahre alte Christin F. hatte sich im Juni 2012 in ihrer Wohnung einen tödlichen Drogencocktail verabreicht. Ihr Sohn Kieron-Marcel lag noch einige Tage neben seiner toten Mutter, bevor er starb. Das Amtsgericht Leipzig hatte gegen den Sozialarbeiter eine Geldstrafe von 3600 Euro verhängt. Gegen diese Entscheidung waren sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Beschuldigte in Berufung gegangen.

dpa

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Freispruch
Der Sozialarbeiter wurde vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen freigesprochen. (Archivfoto vom Prozessauftakt)

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