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Verfolgungsjagd im Leipziger Südosten: Kradfahrer flüchtet im Gegenverkehr vor Polizei

Verfolgungsjagd im Leipziger Südosten: Kradfahrer flüchtet im Gegenverkehr vor Polizei

Er raste teilweise in den Gegenverkehr, lieferte sich mehr als eine halbe Stunde lang ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei quer durch den Leipziger Südosten.

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Quelle: dpa

Leipzig. Am Ende waren drei Streifenwagen beschädigt und der Kradfahrer geflüchtet - die Beamten mussten die Verfolgungsjagd abbrechen.

Es war um 19.15 Uhr am Donnerstagabend, als das Motorrad der Polizei auf der Holzhäuser Straße auffiel. Das schwarze Krad vom Typ KTM hatte keine Kennzeichen, zudem war das Rücklicht defekt. Als die Polizei das Zweirad für eine Kontrolle stoppen wollte, gab der Fahrer einfach Gas.

Mit überhöhter Geschwindigkeit flüchtete der Mann von Stötteritz über Reudnitz, Probstheida und Lößnig auf die Prager Straße, wo die Beamten um 19.50 Uhr die Verfolgung aufgeben mussten. Da das Krad auf der Gegenfahrbahn stadteinwärts fuhr, habe eine zu hohe Verkehrsgefährdung bestanden, hieß es aus dem Lagezentrum.  

Neben den drei Streifenwagen wurde noch ein weiterer Pkw beschädigt. Immerhin gab es bei der Amokfahrt keine Verletzten. Den entstandenen Schaden konnte die Polizei noch nicht beziffern.

Zweite Verfolgungsjagd endet in Connewitz an Baum

Wenige Stunden später, gegen 1 Uhr, sichteten Beamte den nächsten Tiefflieger: Ohne Rücksicht auf Verluste bretterte ein Motorroller mit kaputtem Rücklicht über die Bornaische in die Prinz-Eugen-Straße. Der Fahrer beschleunigte noch, als die Polizei ihn stoppen wollte. Nur sehr knapp konnte er einer Straßenbahn ausweichen, die heftig bremsen musste.

Er raste über Wolfgang-Heinze-Straße, Mühlholzgasse bis zur Teichstraße, krachte an der Unterführung der B 2 mit dem geklauten Piaggio-Roller (Kennzeichen 449 LGX) gegen einen Baum und stürzte. Sofort stand er auf, rannte in die Mühlpleiße, wo er gefasst wurde - es handelte sich um einen polizeibekannten 25-Jährigen.

Die Polizei bittet um Hinweise zu dem geflohenen Motorradfahrer. Der 25- bis 30-jährige Mann, etwa 1, 75 Meter groß, trug eine schwarze Jacke mit grauem Aufnäher, eine schwarze Arbeitshose und eine weißen Integralhelm mit transparentem Visier. Dadurch konnten die Beamten auch erkennen, dass sein Gesicht auffallend vernarbt und gerötet ist. Gefahren ist er mit einer schwarzen KTM LC 4 Supermoto.

nöß/F.D.

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