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Vergrabene Leiche in Leipzig-Eutritzsch: Hintergründe bleiben rätselhaft

Toter identifiziert Vergrabene Leiche in Leipzig-Eutritzsch: Hintergründe bleiben rätselhaft

Seine Leiche war vor drei Jahren vergraben worden. Warum ein 42-jähriger Türke in Leipzig sterben musste, bleibt jedoch weiter rätselhaft. Die drei mutmaßlichen Mörder wurden inzwischen in unterschiedlichen Gefängnissen untergebracht – um Kontakt zu verhindern.

Auf dem Grundstück an der Dessauer Straße in Leipzig-Eutritzsch fand die Polizei die vergrabene Leiche des 42-Jährigen.

Quelle: Kempner

Leipzig. Drei Jahre nach seinem Verschwinden steht der Mord an einem türkischen Geschäftsmann in Leipzig möglicherweise vor der Aufklärung. Nach dem Fund einer vergrabenen Leiche Anfang November auf einem Grundstück in der Dessauer Straße (LVZ.de berichtete) besteht an der Identität des Toten kein Zweifel mehr. Ein DNA-Vergleich habe bestätigt, was die Ermittler bereits vermutet hatten, sagte Ricardo Schulz, Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft, am Montag gegenüber LVZ.de. Es handele sich um den 42-jährigen Mehmet I.

Drei 49, 44 und 22 Jahre alte Männer sollen den vermissten Türken im Herbst 2014 umgebracht und die Leiche anschließend auf dem Grundstück in Eutritzsch verscharrt haben. Wie der Mann ums Leben kam, können die Ermittler bislang nicht sagen. Der Zustand der sterblichen Überreste lässt darauf offenbar kaum Rückschlüsse zu. „Die Obduktion wurde durchgeführt. Die Untersuchungen zur Todesursache dauern aber noch an“, so Schulz. Zum Motiv gebe es mehrere Ermittlungsansätze, heißt es.

Tatverdächtige in unterschiedlichen Gefängnisse untergebracht

Um Kontakt zwischen den drei Tatverdächtigen zu vermeiden, wurden diese in unterschiedlichen Gefängnissen untergebracht. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um einen 49- und einen 22-jährigen Deutschen türkischer Herkunft und einen 44 Jahre alten Bosnier. Der Tipp zum Fundort der Leiche soll aus dem Kreis der Tatverdächtigen gekommen sein, aber bestätigt wurde dies bislang nicht.

Am 1. November war die Polizei mit schwerem Gerät auf dem Gewerbeareal an der Dessauer Straße, Ecke Apelstraße angerückt. Nach einer ersten erfolglosen Suchaktion im September 2016 nahmen Beamte das Grundstück erneut unter die Lupe. Sie gruben das Erdreich mit Baggern um, auch Spürhunde und eine Siebmaschine kamen dabei zum Einsatz. In etwa zwei Metern Tiefe sollen sie dabei auf die vergrabene Leiche gestoßen sein.

Von nöß

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