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Verunglückter Saxofonist war nicht gesichert - Polizei schließt Defekt der Halterung aus

Verunglückter Saxofonist war nicht gesichert - Polizei schließt Defekt der Halterung aus

Leipzig. Der tödlich gestürzte schwedische Musiker Finn M. war nicht gesichert, als er sich beim Passagenfest am Freitag Saxofon spielend von der Fassade abseilen wollte.

Staatsanwaltschaft Leipzig und die Polizei gehen von einem tragischen Unglücksfall aus, teilten die Behörden am Dienstag mit. Die Untersuchungen am Absturzort sowie an der Sicherungstechnik hätten keine Hinweise auf eine technische Ursache gegeben.

Weder "sicherheitsrelevante Beeinträchtigungen" noch Beschädigungen konnten die Experten an der Technik feststellen. Deshalb gehen die Ermittler jetzt davon aus, dass der Musiker das Sicherungsseil nicht befestigt hatte oder nicht "durch einen Helfer hatte befestigen lassen". Warum der erfahrene Aktionskünstler bei seinem Auftritt völlig ungesichert war, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Obduktion des Verunglückten veranlasst, die aber keine weiteren Erkenntnisse zu den Ursachen des Sturzes gebracht hätte, so die Polizei. Zur Vollständigkeit der Ermittlungen untersuchen die Rechtsmediziner auch, ob der Mann unter Einfluss von Alkohohl oder Betäubungsmitteln gestanden habe. Anhaltspunkte dafür gibt es bisher nicht.

Das tragische Unglück geschah am Freitagabend, als sich der erfahrene Showkünstler Finn M. aus 20 Metern Höhe vom Speck's Hof abseilen wollte. Vor den Augen der geschockten Zuschauer fiel der Mann auf den abgesperrten Gehweg. Schweden trauert um den 49-Jährigen Künstler.

lyn

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