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Verunreinigte Mangos in Leipziger Supermarkt waren mit Permanganat behaftet

Verunreinigte Mangos in Leipziger Supermarkt waren mit Permanganat behaftet

Die in der Supermarktkette Kaufland entdeckten verunreinigten Mangos waren mit Permanganat behaftet. Eine sehr große Menge könne Reizungen oder Verätzungen verursachen, an den Mangos aus Nicaragua sei aber nur eine unbedenklich kleine Menge gefunden worden, teilte die Stadt Leipzig am Dienstag mit.

Leipzig. Die mit der bräunlich-violetten Substanz behafteten Früchte waren vor einer Woche in Filialen der Supermarktkette in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt entdeckt worden. Permanganat werde als Mittel gegen Pilze und Bakterien an Bäumen und Reben eingesetzt, hieß es.

Die Mangos wurden aus den Läden genommen. Eine Verkäuferin in Leipzig hatte beim Reinigen der Früchte Verätzungen an ihren Händen erlitten. Weitere Fälle sind laut Unternehmen bislang nicht bekannt.

„Vermutlich erfolgte die oberflächliche Kontamination der Mango bereits im Herkunftsland. Bei sehr hoher Konzentration und großer Expositionsmenge kann Permanganat lokale Reizungen oder Verätzungen verursachen“, sagte Frank Stephan, Abteilungsleiter Tierische Lebensmittel im Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt der Stadt Leipzig.

Kundschaft kam mit den belasteten Früchten wohl nicht in Kontakt. "Reklamationen oder Verbraucherhinweise wurden dem VLA nicht bekannt", so Stephan. Die Verunsicherung ist dennoch groß. "Wenn die Verkäuferin die Mangos nicht vorher mit Wasser geputzt hätte, wäre das doch gar nicht aufgefallen und man hätte das Zeug zu Hause gehabt", meinte etwa Bianca D. (42) besorgt.

mro/F.D.

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