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Von verwunderlich bis tierisch - die kuriosesten Meldungen der Polizeidirektion Leipzig 2011

Von verwunderlich bis tierisch - die kuriosesten Meldungen der Polizeidirektion Leipzig 2011

Ein Auto, das sich selbstständig macht, ein Betrunkener, der die Straße für sein Bett hält und ein tief sitzendes Versteck für Drogen - ein Potpourri der kuriosesten Pressemeldungen des Jahres aus der Polizeidirektion Leipzig stellten Anke Fittkau und Mario Weigelt von der Pressestelle für die LVZ-Leser zusammen.

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Das Auto fährt dann eben ohne Fahrer - die kuriosesten Pressemeldungen 2011 der Polizeidirektion Leipzig.

Quelle: André Kempner

• Ausrede:

Leipzig. Ein Dieb (29), welcher sich gerade anstellte, den Inhalt eines eigentlich verschlossenen Spindes zu durchsuchen, erklärte dem Geschäftsinhaber, er suche nach einem Job und müsse außerdem mal zur Toilette. Der Inhaber hatte den 29-Jährigen bemerkt, während er wie selbstverständlich durch den Lagerraum seines Geschäftes lief.

• Alleinfahrt:

Eine vergessene Handbremse ist schon krass, doch noch steigerbar. Eine 48-jährige Fahrzeugnutzerin wollte in Stötteritz einen Brief in den Briefkasten einwerfen - bei laufendem Motor, ohne angezogene Handbremse und mit dem (Automatik-)Gang in gewohnter Stellung. Der Opel tat das, was er sollte: Er fuhr einfach weiter - ohne Frauchen. Dem Flüchtigen stellten sich aber ein Hyundai und ein Ford in den Weg. Das Treffen endete mit Narben an allen drei Fahrzeugen.

• Schlafplatz:

Einen gefährlichen Schlafplatz hatte sich ein 35-jähriger Radfahrer in Stötteritz gesucht: Nachdem er vom Fahrrad gefallen war, wähnte er sich offenbar zu Hause und blieb zunächst regungslos auf der Fahrbahn der Ferdinand-Jost-Straße liegen. Danach versuchte er, seinen Weg stark schwankend fortzusetzen - mit verkehrtherum getragenem Kapuzen-Sweatshirt. Er schaffte es später gerade noch, Beamten stark lallend die Verweigerung des Alkomattests zu kommunizieren. Das Ergebnis steht noch aus - sicher ohne große Überraschungen.

• Versteck:

Ein auffälliger und einst polizeibekannter 32-Jähriger wurde von Beamten wegen Drogenbesitzes befragt. Er sei aktuell „clean", sagte er. Bei der Überprüfung auf dem Hauptbahnhof wurde festgestellt, dass ein kleines Tütchen mit Marihuana - von Klebeband gehalten - im Genitalbereich unter seinem besten Stück schaukelte. Die Beamten ließen das Tütchen vom Täter selbst entfernen.

• Halali I

: Ein 40-Jähriger fuhr nach Liebertwolkwitz, wo ein listiger Reinecke Fuchs die Konfrontation mit dem BMW suchte - und unterlag. Der 316 TI zog sich dabei Schäden im Frontbereich zu, der Fuchs wurde nahe der Unfallstelle schwer verletzt aufgefunden. Wiederbelebungsversuche blieben leider erfolglos, der Jagdpächter ist informiert.

• Halali II:

Ein 32-jähriger Mitsubishi-Fahrer übersah auf der A 14 Richtung Dresden im dichten Nebel einen Anhalter, einen Fuchs. Reinecke wollte ebenfalls in diese Richtung und sprang einfach auf. Irgendwie verschätzte er sich aber mit Sprungkraft, Sprunghöhe und der Geschwindigkeit des Autos. Er landete im Vordergrill und fuhr dort eine Weile mit durch den Nebel. Als der Fahrer zu Hause ankam, war der Fuchs leider verstorben. Als Todesursache konnte eine Bindehautentzündung nicht ausgeschlossen werden.

Hinweis der Polizei an alle Verkehrsteilnehmer:

Passen Sie Ihre Geschwindigkeit bitte der aktuellen Witterung und vor allem der Sichtweite an. Ein Wildunfall endet nicht selten nicht nur für das Tier tödlich. Hinweis an alle Füchse: Packt Fliegerbrillen ein.

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