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Vorwurf Fördermittelbetrug - Prozess gegen Ehefrauen von Leipziger Imam

Vorwurf Fördermittelbetrug - Prozess gegen Ehefrauen von Leipziger Imam

Hassan Dabbagh, umstrittener Imam der Leipziger Al-Rahman-Moschee, steht erneut im Visier der Justiz. Bei einem Prozess am Amtsgericht soll geklärt werden, ob die beiden Ehefrauen des Salafisten-Predigers Samira D.

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Imam Hassan Dabbagh.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. und  Katrin B. rund 42.700 Euro Fördermittel für nicht förderfähige regelmäßige Kinderbetreung ausgegeben haben.

Die beiden Frauen hatten insgesamt 82.800 Euro Fördermittel für ihren Verein "Al Amal - Die Hoffnung" beantragt. Mit dem Geld beschäftigten sie jedoch drei Arbeitnehmer, darunter den Prediger Dabbagh, um Kinder zu betreuen. Ob das rechttmäßig war, soll das Gericht jetzt klären. Die Auszahlung der Gelder war Ende Juli 2011 aufgrund der Ermittlungen abgebrochen worden.

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Moschee Roscherstraße

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Leipzig. Die Al-Rahman-Moschee im Leipziger Zentrum-Nord soll nach dem Willen ihres umstrittenen Imam Hassan Dabbagh zwei Minarette bekommen. Eine entsprechende Bauvoranfrage sei bei der Stadt eingereicht worden, hieß es am Donnerstag bei der städtischen Pressestelle. Nach einem Medienbericht will Dabbagh seine Moschee in der Roscherstraße mit zwei bis zu 50 Meter hohen Minaretten ausstatten.

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Die Moschee war bereits in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand von Ermittlungen. 2008 wurden bei einer Razzia in dem Gotteshaus Computer und mutmaßliches Propagandamaterial beschlagnahmt worden. Das von der Staatsanwaltschaft München eingeleitete Verfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung und Volksverhetzung war allerdings 2010 aus Mangel an Beweisen eingestellt worden.

Mehr zu den neuen Vorwürfen gegen Hassan Dabbgh und die Al-Rahman-Moschee lesen Sie in der Samstagsausgabe der Leipziger Volkszeitung, im E-Paper oder bei LVZ-Extra.

Frank Döring

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