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Weitere Polizeidurchsuchungen in Leipzig-Lindenau – Apostelhaus im Fokus

Hintergründe unklar Weitere Polizeidurchsuchungen in Leipzig-Lindenau – Apostelhaus im Fokus

Die Durchsuchungen der Polizei am Montagabend in zwei Gebäuden im Stadtteil Lindenau sind am Dienstag fortgesetzt worden. Kriminalisten in weißen Schutzanzügen sicherten am Vormittag Spuren im seit vielen Jahren leerstehenden Apostelhaus in der Apostelstraße.

Spezialisten der Polizei im Apostelhaus in Leipzig-Lindenau.
 

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die Durchsuchungen der Polizei am Montagabend in zwei Gebäuden im Stadtteil Lindenau sind am Dienstag fortgesetzt worden. Kriminalisten in weißen Schutzanzügen sicherten am Vormittag Spuren im seit vielen Jahren leerstehenden Apostelhaus in der Apostelstraße. Auch Spürhunde kamen dabei zum Einsatz. Zudem wurden eine Wohnung sowie die Kellerräume in einem Mehrfamilienhaus an der nahen William-Zipperer-Straße versiegelt. Die Wohnung befindet sich in der dritten Etage und wird von einem alleinstehenden Mann bewohnt.

„Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit umfangreichen staatsanwaltlichen Ermittlungen. Warum diese durchgeführt werden und welche Ergebnisse diese gebracht haben – dazu werden wir uns derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern“, erklärte Ricardo Schulz, Sprecher der zuständigen Leipziger Staatsanwaltschaft, am Dienstag gegenüber LVZ.de.

Die Durchsuchungen der Polizei am Montagabend in zwei Gebäuden im Stadtteil Lindenau sind am Dienstag fortgesetzt worden. Kriminalisten in weißen Schutzanzügen sicherten am Vormittag Spuren im seit vielen Jahren leerstehenden Apostelhaus in der Apostelstraße.

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Medienberichte, wonach die Durchsuchungen im Zusammenhang mit den 2016 am Elsterbecken entdeckten Leichenteilen stehen, wollte Schulz nicht bestätigen. Auch Informationen, dass im Apostelhaus inzwischen eine weitere Leiche gefunden wurde und ein Verdächtiger die Morde gestanden habe, verifizierte Schulz nicht. „Wir werden in Zusammenarbeit mit der Leipziger Polizei am Nachmittag eine Mitteilung veröffentlichen und darin auch einige Sachen gerade rücken“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Im April 2016 waren am Elsterbecken mehrere Körperteile einer 43-jährigen Leipzigerin gefunden worden. Die gebürtige Portugiesin war nach einem Bar-Besuch in Lindenau verschwunden. Der Mörder konnte bislang nicht ermittelt werden. Unklar blieb auch, wo sich der Tatort befand. Die Soko „Brücke“, die zur Aufklärung des Verbrechens gegründet wurde, hielt sich zuletzt mit Ermittlungsergebnissen bedeckt.

Das Apostelhaus in Leipzig-Lindenau wurde 1740 als eines von ursprünglich zwölf Gesindehäusern errichtet und ist heute das älteste Gebäude im Stadtteil. Seit vielen Jahren steht es leer und ist vom Verfall bedroht.

Von mpu

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