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Polizeiticker Leipzig Weltkriegsbombe im Leipziger Norden entschärft – Anwohner dürfen in Wohnungen zurück
Leipzig Polizeiticker Polizeiticker Leipzig Weltkriegsbombe im Leipziger Norden entschärft – Anwohner dürfen in Wohnungen zurück
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18:59 10.01.2013
Thomas Lange vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen mit der entschärften Bombe und deren Zünder auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei Leipzig. Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Die Sprengstoffexperten aus Dresden hätten ihre Arbeit um 18.17 Uhr beendet, teilte die Polizei mit. Es habe dabei keinerlei Probleme gegeben. Zuvor hatten 591 Bewohner im Radius von 500 Metern ihre Häuser sowie 150 Beamte das Gelände verlassen müssen. „Alle Betroffenen sind individuell untergekommen, die bereitgestellten Busse und die Schulen als Unterkünfte mussten nicht genutzt werden“, sagte Polizeisprecher Michael Hille.

Die Anwohner konnten direkt nach der Entschärfung wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Straßensperren wurden aufgehoben. Der Verkehr fließe wieder problemlos, hieß es seitens der Polizei.

Die Weltkriegsbombe war gegen 10.30 Uhr in einem Garagenkomplex des Kasernengeländes an der Essener Straße gefunden worden. Der Sprengkörper amerikanischer Bauart konnte nur vor Ort entschärft werden. Deshalb mussten auch mehrere Gebäude evakuiert werden, unter anderem der Hornbach-Baumarkt und die benachbarte Tankstelle.

Leipzig. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der am Donnerstag bei Baggerarbeiten auf dem Gelände der Leipziger Bereitschaftspolizei gefunden wurde, ist am Abend entschärft worden. Die Sprengstoffexperten aus Dresden hätten ihre Arbeit um 18.17 Uhr beendet, teilte die Polizei mit. Zuvor hatten 591 Bewohner ihre Häuser verlassen müssen.
Wegen Straßensperrungen war seit dem Nachmittag auch der Verkehr von den Sicherungsarbeiten betroffen. So durften die Bundesstraße 2, die Delitzscher Straße, die Essener Straße, die Zschortauer Straße und die Wittenberger Straße rund um das Gelände der Bereitschaftspolizei nicht mehr befahren werden. Die Sicherheitskräfte ließen nur noch Rettungsfahrzeuge zum Städtischen Klinikum Sankt Georg fahren.

Auch die Straßenbahnlinie 16 sowie die Buslinien 80 und 85 bedienten zahlreiche Haltestellen in der Umgebung vorübergehend nicht mehr.

Sprengstoffexperten aus Dresden hatten um 17.37 Uhr mit der Entschärfung der fünf Zentner schweren Bombe begonnen. Nach Angaben der Polizei verfügte der Blindgänger über zwei Zünder. Der Heckzünder ragte aus dem Erdreich.

Matthias Roth / maf

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