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Wieder Falschgeld in Leipzig – Polizei mahnt zur Vorsicht bei 50-Euro-Scheinen

Warnung der Polizei Wieder Falschgeld in Leipzig – Polizei mahnt zur Vorsicht bei 50-Euro-Scheinen

In Leipzig werden aktuell  50-Euro-Blüten in Umlauf gebracht. Die Polizei mahnt zur Vorsicht bei dem Geld, das sich optisch von den echten unterscheidet und auch kein Wasserzeichen aufweist. Zuletzt hatte ein Täter Verkäufer bei Online-Inseraten um mehr als 1000 Euro betrogen.

Die Polizei warnt vor unbekannten Tätern, die aktuell Falschgeld in Leipzig in Umlauf bringen. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Die Polizei warnt vor unbekannten Tätern, die aktuell Falschgeld in Leipzig in Umlauf bringen. Nach Angaben der Behörde bezahlen die Verdächtigen mit 50-Euro-Blüten, die sich optisch von echtem Geld unterscheiden und auch kein Wasserzeichen haben.

iPhones gegen falsche Fünfziger – Mehr als 1000 Euro Schaden

Am Donnerstag wurden erneut zwei Fälle bekannt: Ein unbekannter Mann hat über einen Online-Verkaufsplattform zwei Verkäufer von iPhones kontaktiert. Die Polizei geht wegen der ähnlichen Täterbeschreibung und dem in beiden Fällen genutzten Namen „Daniel“ von einem Zusammenhang bei den Fällen aus, teilte sie auf Anfrage mit.

Zunächst vereinbarte der Verdächtige ein Treffen mit einem 31-Jährigen in Leipzig-Plagwitz, um ein originalverpacktes iPhone 7 zu kaufen. Gegen 21 Uhr trafen sie sich in der Zschocherschen Straße. Noch auf der Straße wollte „Daniel“ den Kauf abwickeln. Er zahlte mit 14 falschen 50-Euro-Scheinen. Weil das Telefon etwas unter 700 Euro kosten sollte, ging der Verkäufer in die Sparkasse, um Wechselgeld zu holen. Als er zurückkam, war der Käufer bereits mit dem Handy verschwunden. Der 31-Jährige wurde dadurch stutzig und bemerkte die Fälschung.

Eine Stunde später traf sich der vermutlich selbe Mann mit einem 42-jährigen Verkäufer in Stötteritz. Auch er bot ein originalverpacktes iPhone für mehrere hundert Euro an. Der Betrüger vereinbarte ein Treffen am Abend und bezahlte das Telefon nach einem kurzen Blick mit den 50-Euro-Scheinen noch an der Haustür. Als der Mann bereits weg war, bemerkte der Verkäufer, dass die Scheine falsch waren.

Täterbeschreibungen ähneln sich stark

Den Täter beschrieben beide Geschädigte ähnlich. Der Mann sei zwischen 1,75 Meter und 1,80 Meter groß, schlank und hatte ein sehr gepflegtes Äußeres. Er trug einen Vollbart und hatte dunkles Haar. Der Polizei zufolge beschrieben die Bestohlenen den Mann als südländisch. Er sprach akzentfrei Deutsch.

Auch Pizzerlieferdienste betrogen

Bereits vor einer Woche waren mehrere Pizzalieferdienste mit Falschgeld betrogen worden. Ein Unbekannter bestellte jeweils Speisen im Wert von acht bis zwölf Euro und bezahlte diese dann mit falschen 50-Euro-Scheinen. Die Pizzen nahm er auf der Straße und nicht in einer Wohnung entgegen.

Weil die Täterbeschreibung in diesem Fall von den der jüngsten Fälle abweicht, geht die Polizei nicht vom gleichen Täter aus. Polizeisprecher Uwe Voigt sagt LVZ.de auf Anfrage, die Beamten vermuten, dass eine größere Gruppe das Geld in Umlauf bringt. Die Zusammenhänge zwischen den Fällen würden aktuell geprüft.

Hinweisgeber werden gebeten, sich unter (0341) 96 64 66 66  bei der Leipziger Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 zu melden.

pad

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