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Wieder Straßenbahnunfall im Leipziger Süden – LVB ruft Tram-Fahrer zu erhöhter Vorsicht auf

Wieder Straßenbahnunfall im Leipziger Süden – LVB ruft Tram-Fahrer zu erhöhter Vorsicht auf

Am Dienstagnachmittag ist es im Leipziger Süden erneut zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Straßenbahn gekommen. Auf dem Peterssteinweg prallte gegen 15.10 Uhr ein Pkw gegen eine Tram der Linie 10. Wie die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) gegenüber LVZ-Online mitteilten, kollidierte das Auto beim Linksabbiegen in die Härtelstraße mit der stadtauswärts fahrenden Bahn.

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Straßenbahnunfall auf dem Peterssteinweg: Im Leipziger Süden prallte am Nachmittag ein Auto gegen eine Tram der Linie 10.

Quelle: Robert Nößler

Leipzig. Der Fahrer des Wagens blieb ebenso wie die Insassen der Bahn unverletzt. Am Auto und der Tram entstand nur leichter Sachschaden. Wie LVB-Sprecher Reinhard Bohse erklärte, mussten die Straßenbahnen der Linien 10 und 11 in Richtung Süden bis gegen 15.30 Uhr über die Arthur-Hoffmann-Straße umgeleitet werden.

Auf der Leipziger Südmeile zwischen Stadtzentrum und Connewitzer Kreuz war es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Straßenbahnunfällen gekommen. Vor zwei Wochen wurde auf der Karl-Liebknecht-Straße in Höhe Arndtstraße eine Fußgängerin von einer Tram erfasst und schwer verletzt. Am Tag darauf fuhr ein Auto in Höhe Riemannstraße gegen eine Tram und wurde eingequetscht.

„Wir werten alle diese Unfälle aus und suchen nach den Gründen“, sagte Bohse. Die Straßenbahnfahrer seien bereits aufgefordert worden, auf dem Abschnitt in der Südvorstadt mit besonderer Vorsicht zu fahren. „Die Bahnen können aber nicht auf der ganzen Strecke Schritt fahren“, betonte der LVB-Sprecher. Auch die anderen Verkehrsteilnehmer seien zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgefordert, solange die Karl-Liebknecht-Straße noch in ihrem derzeit schlechten Bauzustand sei.

„Die Straße muss neu gestaltet werden, das ist unser Ziel“, erklärte Bohse. Nach aktuellen Plänen der Stadtverwaltung wird mit der Sanierung der Südmeile jedoch nicht vor 2013 begonnen.

Robert Nößler

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