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Zwei Drogenrazzien in Leipzig – Fahnder durchsuchen Shisha-Bar im Zentrum-Südost

Zwei Drogenrazzien in Leipzig – Fahnder durchsuchen Shisha-Bar im Zentrum-Südost

Zeitgleich haben Polizei und Landeskriminalamt (LKA) am Mittwochmorgen in Leipzig zwei Razzien durchgeführt. Die Ermittlungsgruppe Rauschgift durchsuchte in der Windmühlenstraße im Zentrum-Südost eine Shisha-Bar.

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Razzia in der Ferdinand-Jost-Straße in Leipzig-Stötteritz: Vermummte Einsatzkräfte durchsuchten dort am Vormittag offenbar eine Wohnung.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Parallel rückten Einsatzkräfte in ein Wohnhaus in Stötteritz ein. Die beiden Maßnahmen standen in einem Zusammenhang, teilte die Staatsanwaltschaft am Nachmittag gegenüber LVZ-Online mit.

In den frühen Morgenstunden starteten LKA, Polizisten und Zoll die gemeinsame Durchsuchung in der Windmühlenstraße. Beamte trugen säckeweise Beweismaterial aus der Bar und verstauten es in einem Kleintransporter. Auch ein Gewehr soll beschlagnahmt worden sein. Ob es sich um eine echte Waffe handelte, war zunächst jedoch unklar.

Ermittlungen wegen unerlaubten Drogenhandels

Hintergrund für die Razzia waren Ermittlungen wegen unerlaubten Drogenhandels, wie die Leipziger Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitteilte. „Es besteht der Verdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz“, sagte Sprecher Ricardo Schulz gegenüber LVZ-Online. Den Durchsuchungsbeschluss hatte zuvor das Leipziger Amtsgericht erlassen.

Die sichergestellten Gegenstände würden nun intensiv ausgewertet, hieß es. Dies werde einige Tage in Anspruch nehmen. Frühestens in der kommenden Woche könne daher über Einzelheiten Auskunft gegeben werden, so Schulz. Ob gegen einen oder mehrere Tatverdächtige ermittelt wird, dazu machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Auch ob es Festnahmen gegeben hat, blieb offen.

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Leipzig. Es geht um illegale Drogendeals im potenziellen Wert von weit mehr als 200 Millionen Euro: Gegen acht mutmaßliche Mitglieder eines Crystal-Rings hat die Staatsanwaltschaft Leipzig jetzt Anklage erhoben. Die acht Männersitzen bereits seit Anfang November in Untersuchungshaft. Im Mittelpunkt steht ein 32-jähriger Pharmahändler: Er soll mehr als vier Tonnen des Grundstoffs Chlorephedrin importiert haben.

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Die Bar hat vorerst geschlossen, auch die Homepage der Lounge war am Mittwoch nicht mehr erreichbar. Auf der Facebook-Seite der Shisha-Bar meldeten sich die Besitzer zu Wort. Wegen Umbauarbeiten müsse man mindestens für eine Woche schließen: "Die Lüftungsanlage muss erneuert werden!", hieß es dort.

Razzia mit bewaffneten Einsatzkräften in Stötteritz

In der Stötteritzer Ferdinand-Jost-Straße gab es zeitgleich eine zweite Razzia. Mit Gesichtsmasken vermummte und nach Augenzeugenberichten schwer bewaffnete Einsatzkräfte durchsuchten dort am Vormittag offenbar eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Mehrere Polizeifahrzeuge waren vor Ort. Genauere Angaben zu dieser Maßnahme lagen der Staatsanwaltschaft zunächst nicht vor.

Robert Nößler/boh

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