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Zwei Verletzte nach Schießerei in Volkmarsdorf – Tat im Zusammenhang mit Drogenmilieu?

Zwei Verletzte nach Schießerei in Volkmarsdorf – Tat im Zusammenhang mit Drogenmilieu?

Schießerei in Leipzig-Volkmarsdorf: Am Montagabend sind zwei Männer in der Eisenbahnstraße Ecke Hildegardstraße verletzt worden. Das bestätigte Polizeisprecher Michael Hille gegenüber LVZ-Online.

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Die Polizei sperrte die Eisenbahnstraße am Montagabend nach der Schießerei ab.

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Die Opfer - zwei Albaner im Alter von 40 und 45 Jahren - seien gegen 18.30 Uhr mit Schüssen in die Beine niedergestreckt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert worden, sagte er. Erst im April wurde einem Mann in Leipzig-Reudnitz in die Beine geschossen.

Zusammenhänge zu der Tat vor etwa drei Monaten wollte der Polizeisprecher nicht bestätigen, dafür seien die Erkenntnisse bisher zu gering. Nach ersten Informationen habe ein Mann die Tat am Montagabend im Leiziger Osten begangen, erklärte Hille. Die Beamten fanden zwei Projektile am Tatort. Daraus lasse sich aber nicht schließen, wieviele Schüsse gefallen sind, so der Sprecher.

Die Eisenbahnstraße ist an der Stelle der Bluttat videoüberwacht. Ob es verwertbares Material von der Schießerei gibt, wollte Hille nicht sagen. Die Spurensicherung dauert bis in die Nacht. Zeugen werden befragt. Etwa 250 Schaulustige versammelten sich am späten Abend. Die Eisenbahnstraße ist an der Ecke Hildegardstraße vorerst für Auto- und Straßenbahnverkehr gesperrt.

Es war bereits die dritte Schießerei in Leipzig innerhalb weniger Monate. Erst im April war einem türkischen Mann in Reudnitz ins Bein geschossen worden. Ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden.

Im Mai wurde ein Toter am Bahnhof Leutzsch gefunden. Ermittler teilten damals mit, dass das Opfer erschossen worden sei. Zusammenhänge zwischen dem Ermordeten und dem Vorfall im Stadtteil Reudnitz waren geprüft worden. Ein offizielles Ergebnis gab es nicht.

Am vergangenen Freitag war eine Leiche im Markkleeberger See gefunden worden. Der etwa 1,70 Meter bis 1,75 Meter große Mann südländischen Aussehens war nach Polizeiangaben komplett schwarz gekleidet. Was die Ermittler stutzig macht: Der Mann trug keinerlei Personaldokumente bei sich.

Die Kriminalisten beschäftigten sich bei den Ermittlungen zur Schießerei im April und dem Toten im Mai auch mit den Erkenntnissen aus dem Diskokrieg im Jahr 2008. Damals kämpften deutsche Türsteher und eine Gruppe von Migranten um die Vorherrschaft beim Einlass in Diskotheken. Hintergrund war die Kontrolle des Drogenhandels. Die tödlichen Schüsse auf einen 28-Jährigen vor der Diskothek „Mia’s“ im Barfußgäßchen konnten bis heute nicht aufgeklärt werden.

Anne Grimm

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