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Stadtpolitik Agra-Gelände soll Veranstaltungsareal bleiben – Leipzigs Linke fürchtet um WGT
Leipzig Stadtpolitik Agra-Gelände soll Veranstaltungsareal bleiben – Leipzigs Linke fürchtet um WGT
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18:40 09.04.2015
Die Pleiße zwischen B2 und agra-Park, im Hintergrund das Kraftwerk Lippendorf Quelle: Armin Kühne
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Leipzig

Ziel sei es, dass das Ausstellungsareal als Frei- und Grünfläche erhalten bleibe und nicht in ein Wohngebiet umgewidmet werde. Federführend bei dem Vorhaben sind die Stadträte Juliane Nagel, Adam Bednarski und Marco Götze.

In der Vergangenheit, mahnte Siegfried Schlegel, Linken-Sprecher für Stadtentwicklung in Leipzig, habe es bereits mehrere Anläufe gegeben, auf dem Areal Wohnhäusern zu errichten. „Bisherige Strategien, wie die des schleichenden Umbaus des Agra-Veranstaltungsgeländes zu einem Wohngebiet, bedeuten für das Wave-Gotik-Treffen und andere Veranstaltungen den schleichenden Tod.“ Die Agra müsse weiter als Veranstaltungsgelände erhalten bleiben. Das sei bereits in der Entscheidung zum Umzug der Leipziger Messe an den neuen Standort am Rande Leipzigs festgehalten worden. Die Linke setzt sich daher dafür ein, dass das Areal in städtischem Eigentum verbleibt.

Ein zukünftiges Strategie- und Nutzungskonzept solle in enger Zusammenarbeit der Städte Leipzig und Markkleeberg geschehen, sagte Schlegel. Auch eine breite Einbeziehung von Bürgern, Umweltverbänden, Messeveranstaltern, Ausstellern und den Organisatoren des Wave-Gotik-Treffens ist vorgesehen. Schlegel betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, dass sich die Stadt langfristig für den Erhalt des WGT am angestammten Platz einsetze. Bis 2016 soll das Papier stehen. Die Umsetzung solle durch die Leipziger Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft (LEVG) geschehen, die sich bereits um die Alte Messe kümmert.

joka

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