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Stadtpolitik Ehemaliges Flüchtlingsheim im Leipziger Osten wird zur Kindertagesstätte
Leipzig Stadtpolitik Ehemaliges Flüchtlingsheim im Leipziger Osten wird zur Kindertagesstätte
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22:03 10.11.2017
Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Riebeckstraße 63 soll in eine Integrativkita umgebaut werden. Das hat die Stadt Leipzig am Freitag mitgeteilt. Das Gebäude wird nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft benötigt, da genug andere Räume zur Verfügung stünden. Stattdessen soll das Haus 2 des Gebäudekomplexes in Zukunft 174 Kindern Platz für die Tagesbetreuung bieten. Damit will die Stadt das immer noch knappe Angebot an Kita-Plätzen weiter ausbauen.

Den Umbau und die Trägerschaft soll der städtische Eigenbetrieb Behindertenhilfe übernehmen. Derzeit sind für die Arbeiten 2,7 Millionen Euro veranschlagt, mit denen das denkmalgeschützte Gebäude saniert und um einen Anbau erweitert werden soll. Die Gestaltung der neuen Betreuungsstätte soll sich – gemäß dem Titel „Kleine Handwerksmeister“ – mit traditionellen Handwerksberufen auseinandersetzen. Die Behindertenhilfe bittet deswegen Handwerksbetriebe um Anregungen und Sachspenden. So ist beispielsweise geplant, alte Werkzeuge in den Räumen der Kita auszustellen.

Der Vorschlag wird in den kommenden Wochen in den entsprechenden Ausschüssen diskutiert. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass der Stadtrat noch im Dezember über das Vorhaben abstimmen wird. Im Falle eines positiven Beschlusses sieht die weitere Planung einen gemeinsamen Spielplatz mit der benachbarten Kita „Schatzkiste“ vor.

thiko

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