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Stadtpolitik Grüne fordern mehr Ladestationen für Elektroautos in Leipzig
Leipzig Stadtpolitik Grüne fordern mehr Ladestationen für Elektroautos in Leipzig
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23:03 03.03.2017
Mehr Ladestationen für Elektroautos in Leipzig - fordert die Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Leipzig

Seit Frühjahr letzten Jahres befördern Elektrobusse Fahrgäste in Leipzig von A nach B. Doch nicht nur die Busse, auch Elektroautos sind in der Messestadt erwünschte Fahrzeuge. So weist Leipzig die größte Dichte an Stromladestationen in Sachsen auf (LVZ berichtete).

Der Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen geht das aber noch nicht weit genug. Die Stromtankstellen befinden sich überwiegend in der Nähe des Leipziger Innenstadtrings, wie die Politiker und Politikerinnen am Freitag mitteilten. In den meisten Stadtteilen gäbe es nur eine Station, erklären sie in einem Antrag, der am Mittwoch in der Stadtratssitzung Thema sein wird.

Sie drängen deshalb darauf, die sogenannte eMobility weiterzuentwickeln. Grünen-Stadtrat Michael Schmidt wies auf den Skandal um gefälschte Abgaswerte hin und erklärte, dass deshalb das Interesse an Elektromobilität steige. „Solange jedoch in den Wohnquartieren kaum oder keine Ladepunkte angeboten werden können, wird bei den Menschen ein Umstieg auf Elektroantrieb kaum in Frage kommen“, begründete er die Notwendigkeit des Ausbaus. Er appellierte an den Wirtschaftsbürgermeister, nach Lösungen zu suchen – anders sei die Anzahl an Verbrennungsmotoren in Wohnvierteln nicht zu reduzieren.

Weiterhin übte Schmidt Kritik: Die Förderung der Elektromobilität scheine sich zu entschleunigen. Das Konzept vom ersten Halbjahr 2016 sei immer noch nicht umgesetzt worden. Wenn man die Luft reinhalten und die Gesundheit fördern wolle, wäre das jedoch notwendig.

Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen schlägt in ihrem Stadtrats-Antrag vor, zunächst eine stadtteilbezogene Bedarfsanalyse zur Ladeinfrastruktur durchzuführen. Bis Ende 2017 soll dann ein Plan zum Ausbau der Ladeinfrastruktur vorgelegt werden. Dabei sollen auch Kooperations- und Finanzierungspartner einbezogen werden.

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