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Stadtpolitik Junge Union spricht sich gegen generelle Sperrstunde in Leipzig aus
Leipzig Stadtpolitik Junge Union spricht sich gegen generelle Sperrstunde in Leipzig aus
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16:15 24.08.2017
Junge Union spricht sich gegen generelle Sperrstunde in Leipzig aus. (Symbolbild IFZ) Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Die Junge Union Leipzig meldet sich in der Diskussion um die Leipziger Sperrstunde zu Wort: Eine Sperrstunde sei der falsche Ansatz für Leipzig, teilte die Jugendorganisation der CDU am Mittwoch mit. In Leipzig spiele die Gastronomie-, Bar- und Clubszene eine entscheidende Rolle und sollte nur in Einzel- und Notfällen durch eine Sperrstunde beschränkt werden.

Damit schließt sich die Junge Union in der Diskussion um die Sperrstunden-Regelung der Meinung von SPD, Linken und Grünen an. Auch die Jungen Liberalen bezeichneten die Sperrstunde im Club "Institut für Zukunft" als "jugendfeindlich".

Durchgesetzt wurde die Sperrstunde erst im Juni 2017 aufgrund einer Beschwerde von Bewohnern der Tarostraße wegen der Lautstärke des benachbarten Clubs. „Dies ist bedauerlich und wir können die Einwohner verstehen“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Rainer Burgold. „Dieses Problem muss aber durch Kommunikation zwischen den Betroffenen und individuelle Lärmschutzmaßnahmen vor Ort bei dem entsprechenden Club geklärt werden.“

Von einer generellen Sperrstunde sieht die Junge Union daher ab und hält es für „unsinnig und unverhältnismäßig“, aus einem Einzelfall eine Sperrstunde für alle abzuleiten. „Das Problem wird dadurch nicht gelöst“, so Burgold.

dei

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