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Stadtpolitik Leipzig verschickt 18.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Bürger
Leipzig Stadtpolitik Leipzig verschickt 18.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Bürger
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14:10 29.10.2015
Für die Kommunale Bürgerumfrage werden 18.000 Bürger Leipzigs befragt. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Wenn in den nächsten Tagen ein Schreiben vom Oberbürgermeister im Briefkästen liegt, handelt es sich nicht unbedingt um ein Bußgeld wegen eines Blitzers oder Falschparkens. Die Stadt verschickt an 18.000 zufällig ausgewählte Bürger derzeit den zweiteiligen Fragebogen „Leben in Leipzig“. Damit will das Amt für Statistik und Wahlen mehr darüber erfahren, wo die Leipziger Probleme sehen – und womit sie besonders zufrieden sind.

Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, beschäftige sich der erste Teil mit der allgemeinen Lebenszufriedenheit, Zukunftsaussichten, Wohnungsstand, Umzugsverhalten, Verkehrsmittelnutzung sowie Problemen der Stadt. Im zweiten Teil geht es um die Zufriedenheit der Bürger mit den städtischen Ämtern und Eigenbetrieben.

Seit 1991 befragt die Messestadt ihre Bürger regelmäßig. Wurden im vergangenen Herbst nur 6.000 Stück verschickt, gehen dieses Mal 18.000 Exemplare raus. Je höher die Beteiligung ist, desto repräsentativer werden die Ergebnisse. Jeder Zweite schickte seinen Umschlag im vergangenen Jahr wieder ausgefüllt zurück.

Ziel sei es, die Versorgung des Stadtrates und dessen Verwaltung mit Bürgerinformationen noch effektiver zu gestalten, heißt es aus dem Rathaus. Außerdem sollen die Interessen und Meinungen der Menschen zur aktuellen Lebenssituation in der Messestadt erfasst werden. Die Umfrage liefert damit jährlich ein in Zahlen gefasstes Spiegelbild der Leipziger Stadtgesellschaft.

Die Teilnahme ist freiwillig und kann auf verschiedene Arten erfolgen: Entweder füllt man den Online-Fragebogen aus oder schickt die Antworten schriftlich im beiliegenden, portofreien Umschlag zurück. Die Formulare können zudem auch persönlich bei allen Bürgerärmtern abgegeben werden.

Die Angaben und Identitäten der Teilnehmer werden streng vertraulich behandelt. Sie unterliegen dem Sächsischen Datenschutzgesetz. Die ersten Ergebnisse werden frühestens im ersten Quartal 2016 vorliegen. Mit der Befragung geht auch die Verlosung attraktiver Sachpreise einher.

Von mes

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