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Stadtpolitik Neue Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz könnte größer werden
Leipzig Stadtpolitik Neue Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz könnte größer werden
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19:50 07.10.2016
Der Otto-Runki-Platz könnte Standort für eine neue Schwimmhalle werden (Archivbild) Quelle: Dirk Knofe
Leipzig

Das Gebäude eines neuen Schwimmbads auf dem Otto-Runki-Platz an der Eisenbahnstraße könnte vergrößert werden. Per Änderungsantrag im Stadtrat wollen SPD und Linke die Verwaltung mit der Prüfung beauftragen, ob sich der Bau um weitere Geschosse ergänzen lässt, um zusätzliche Nutzungen etwa für einen Einkaufsmarkt oder Gastronomie möglich zu machen.

„Wir möchten, dass die in der Stadt immer knapper werdenden Flächen optimal genutzt werden. Deshalb soll die Verwaltung prüfen, inwiefern die Schwimmhalle in einen mehrgeschossigen Bau integriert werden kann“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Christoph Zenker am Freitag. Außerdem sollen nach Vorstellungen von Sozialdemokraten und Linken auch Tribünen für Zuschauer in die neue Halle eingebaut werden. „Es geht dabei unter anderem um kleinere Schul- und Vereinswettkämpfe, an denen Eltern, Großeltern oder auch Geschwister als Zuschauer teilnehmen können“, so Zenker.

Sollte durch den Neubau die Grünfläche am Runki-Platz verschwinden, wünschen sich die beiden Fraktionen einen neuen Stadtteilpark an der Schulze-Delitzsch-Straße. Deshalb haben sie beantragt, die dafür nötigen Gelder im kommenden Doppelhaushalt für 2017/18 einzuplanen.

In der Ratsversammlung am 26. Oktober sollen die Abgeordneten über den Bau der Schwimmhalle entscheiden. Geplant sind dort bislang sechs 25-Meter-Bahnen, ein Lehrschwimm- und ein Kinderplanschbecken. Verwaltung, SPD und Linke betonen vor allem die günstige Verkehrsanbindung des Standorts an der Eisenbahnstraße sowie die fußläufige Nähe mehrere Schulen und Kitas im Umfeld. Dadurch könnten die Kinder den Schwimmunterricht in der Halle gut erreichen.

chg

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