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Stadtpolitik Neuer Kulturbürgermeister in Leipzig: Noch Drei Kandidaten im Rennen
Leipzig Stadtpolitik Neuer Kulturbürgermeister in Leipzig: Noch Drei Kandidaten im Rennen
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21:49 24.03.2016
Kandidaten für den Posten des Leipziger Kulturbürgermeisters Quelle: Montage
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Leipzig

Drei Kandidaten für das Amt des Kulturbürgermeisters stellt die Personalfindungskommission dem Stadtrat zur Auswahl. Insgesamt hatten sich 92 Personen um den Dezernatsposten beworben.

Vor zwei Wochen führte die Kommission, der Vertreter aller Ratsfraktionen sowie der Oberbürgermeisterangehören, mit sechs Bewerbern Vorstellungsgespräche (die LVZ berichtete). Eingeladen dazu war auch Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos), der sich um eine zweite Amtszeit beworben hatte. Der 54-Jährige, der im Jahr 2009 auf Vorschlag der Linkspartei ins Amt gekommen war, verlor jedoch mittlerweile auch den Rückhalt in der Linksfraktion und steht nun nicht mal mehr auf der Vorschlagsliste für den Stadtrat. Rein theoretisch könnte ihn zwar ein Mitglied der Ratsversammlung jederzeit noch nominieren. Das gilt aber als unwahrscheinlich.

Das sind die drei Personalvorschläge der Auswahlkommission:

Skadi Jennicke (38), kulturpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Stadtrat. Die studierte Dramaturgin arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Büro der Landtagsabgeordneten Cornelia Falken. Sie findet bei Linken und Grünen Unterstützung.

Achim Könneke (52), seit 2003 Leiter des Kulturamtes der Stadt Freiburg im Breisgau. Er studierte Kunstpädagogik, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie, ist seit 2006 im Bundesvorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft.

Matthias Theodor Vogt (56), Professor für Kulturpolitik und Kulturgeschichte an der Hochschule Zittau. Er hat maßgeblich das sächsische Kulturraumgesetz ausgearbeitet.

In den nächsten Wochen können sich die Kandidaten in den Fraktionen vorzustellen. Die Wahl im Stadtrat soll im April, spätestens im Mai stattfinden. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erhalten hat. Wird die im ersten Wahlgang nicht erreicht, folgt zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen eine Stichwahl, bei der die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet.

Die Stelle des Kulturbürgermeisters soll am 2. Juni neu besetzt werden. Die Amtszeit beträgt sieben Jahre.

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