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Stadtpolitik SPD fordert 4200 neue Wohnungen für die LWB
Leipzig Stadtpolitik SPD fordert 4200 neue Wohnungen für die LWB
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13:12 01.03.2017
Firmenzentrale der LWB am Gerogiring (Archivbild) Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) soll bis 2026 ihren Bestand um rund 4200 auf insgesamt 40.000 Wohnungen erhöhen. Das fordert die SPD-Fraktion im Stadtrat. Dafür könne die LWB Wohnraumförderprogramme von Bund und Freistaat nutzen und so unter anderem auch Sozialwohnungen schaffen, die den Richtlinien für die Kosten der Unterkunft (KdU) entsprächen, teilten die Sozialdemokraten am Dienstag mit. Die Fraktion will diese Vorgabe per Änderungsantrag in die anstehende Aktualisierung der Eigentümerziele aufnehmen.

Die Verwaltung plant derzeit, dass die LWB ihren Anteil von 10,5 Prozent am Leipziger Wohnungsmarkt halten soll. Weil sich der Markt aber dynamisch entwickelt, seit dieses Ziel zu abstrakt und gebe dem Unternehmen kaum Planungssicherheit, kritisiert Fraktionschef Christopher Zenker. „Wir halten eine feste Vorgabe, wie viele Wohnungen die LWB in zehn Jahren im Bestand haben soll, für zielführender“, sagte Zenker. Besonderen Bedarf sieht die SPD bei Einraumwohnungen und bei Apartments mit vier und mehr Zimmern.

Die stadteigene Wohnungsgesellschaft war jüngst in die Kritik geraten, weil ihre eine Initiative stille Entmietung von unsanierten Wohnhäusern in der Südvorstadt vorwarf. Die Befürchtung lautete, die LWB verteuere ihren Wohnraum durch aufwendige Sanierung und sorge so für eine Verknappung günstiger Wohnungen.

chg

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