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Stadtpolitik Sanierung der Georg-Schwarz-Straße in Leipzig-Leutzsch – Pläne kommen in den Stadtrat
Leipzig Stadtpolitik Sanierung der Georg-Schwarz-Straße in Leipzig-Leutzsch – Pläne kommen in den Stadtrat
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15:24 30.04.2015
Blick auf die Georg-Schwarz-Straße in Leipzig-Leutzsch. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
Leipzig

Im Juni tagt die Ratsversammlung dazu. Etwa zehn Millionen Euro soll die umfangreiche Aufwertung des gut 750 Meter langen Abschnitts zwischen Hans-Driesch- und Phillipp-Reis-Straße kosten. Geht alles glatt, könnte ab 2017 gebaut werden.

Die Georg-Schwarz-Straße als bedeutende West-Magistrale mit etwa 11.000 durchfahrenden Autos pro Tag sowie Straßenbahn- und Busverkehr weist aktuell erhebliche bauliche Defizite auf, so die Einschätzung der Stadtplaner. „Insbesondere der schlechte bauliche Zustand der Gehwege und der Fahrbahn ohne separate Radverkehrsanlagen sowie die nicht barrierefreie Gestaltung der Straßenbahnhaltestellen entsprechen nicht den heutigen Anforderungen einer Verkehrsanlage“, heißt es in den Ausbauplänen. Die Gleisanlagen der Leipziger Verkehrsbetriebe sind zum Teil auch so marode, dass Bahnen nur noch sehr langsam darüber fahren können. Nicht zuletzt fehlen Grünflächen, zeigt sich die Straße wenig attraktiv.

Vier Umbauvarianten – Vorzug erst ohne, dann mit Radwegen

Ausschnitt aus den Umbauplänen für das nordwestliche Ende der Georg-Schwarz-Straße. Quelle: Stadt Leipzig

Aufgrund des geringen Handlungsspielraums mit bestenfalls 18 Metern Platz zwischen den gegenüberliegenden Hauswänden, ließ die Verwaltung vier Varianten der Umgestaltung erstellen – mit und ohne Radwegen, mit verschiedenen Fahrbahngrößen, mit mehr oder weniger Parkflächen. Ein Vorschlag ohne Radwege, dafür mit drei Meter breiten Gehwegen und beidseitigen Parkmöglichkeiten, erhielt anfangs den Vorzug. Nach Bürgerbeteiligung und Prüfung möglicher Fördermittel blieb ein Vorschlag mit separaten Fahrbahnen für Pedalritter – dafür mit geringeren Parkflächen – übrig.

Sollten Ausschüsse und Stadträte dieser „Variante 1B“ nun ihre Zustimmung erteilen, bleiben die Gehwege etwa drei Meter breit, entstehen beidseitig 1,60 Meter Radstreifen, auf westlicher Seite 2,50 Meter Parkflächen, neue Gleisanlagen, die gemeinsam von Autos und Bahnen befahren werden und eine neue Ampelanlage auf Höhe der Leutzscher Arkaden. Es werden mehrere neue Bäume gepflanzt sowie zwei runderneuerte Haltestellen an der Phillipp-Reis-Straße und an der Pfingstweide gebaut. Parallel wollen auch die Kommunalen Wasserwerke (KWL) die Bauzeit zum Austausch ihrer unterirdischen Leitungen nutzen.

mpu

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