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Stadtpolitik Sozialdemokraten fordern mehr Leipziger Schulen und Kitas in Systembauweise
Leipzig Stadtpolitik Sozialdemokraten fordern mehr Leipziger Schulen und Kitas in Systembauweise
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18:02 06.07.2016
Eingang zu einem Montessori-Kinderhaus in Leipzig. (Archivfoto) Quelle: André Kempner
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Leipzig

 Angesichts des weiterhin hohen Bedarfs an neuen Schulen und Kindertagesstätten in der Messestadt machen sich die Sozialdemokraten für mehr Gebäude in Systembauweise stark. Wie es am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung der SPD-Stadträte Ute Köhler-Siegel und Christopher Zenker hieß, könnte dadurch nicht nur Bauzeit gespart werden, sondern die Objekte seien auch ansehnlich und variabel.

„Diese Bauweise können sowohl die Stadt als auch private Bauträger umsetzen. Dass Systembauweise funktioniert, zeigen beispielsweise der Erweiterungsbau der Paul-Robeson-Schule oder der 2015 fertiggestellte Bau der Kindertagesstätte ,Montessori-Kinderhaus‘ in Gohlis“, erklärte Köhler-Siegel, die selbst als Lehrerin arbeitet. Vom Spatenstich bis zur Fertigstellung seien dort jeweils nur etwa sechs Monate eingeplant gewesen.

Parteikollege Christopher Zenker erinnerte daran, dass angesichts ungebrochen hoher Geburtenraten und Zuzugszahlen auch in den kommenden Jahren nicht nur neue Schulen sondern auch Kitas in Leipzig gebraucht würden. Die Kommune solle deshalb in beiden Bereich Systembauten häufiger zu Anwendung bringen. „Die Stadt darf daher bei ihren Anstrengungen in diesem Bereich auch nicht nachlassen“, so Zenker.

Schul- und Kitabauten in Systembauweise sind keine simplen Containeranlagen sondern Gebäude, die aus Modulen bestehen. Diese werden in Fabriken seriell hergestellt und dann vor Ort zusammengesetzt. Ein Einzelfällen sind sie auch später noch variabel, können ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden.

Von mpu

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