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Stadtpolitik Stadt Leipzig will Stiftung zu Ehren Kurt Masurs fördern
Leipzig Stadtpolitik Stadt Leipzig will Stiftung zu Ehren Kurt Masurs fördern
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12:40 08.11.2016
Beim Benefizkonzert zu Ehren Kurt Masurs schrieb sich dessen Frau Tomoko ins goldene Buch der Stadt ein. Nun will Leipzig die von der Witwe gegründete Stiftung fördern. (Archivbild) Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Die Stadt Leipzig will die gemeinnützige Stiftung „Internationales Kurt Masur Institut“ fördern. Wie das Dezernat für Kultur am Freitag mitteilte, habe die Stadt eine entsprechende Verwaltungsvorlage auf den Weg gebracht. Jährlich könnten dann bis zu 100.000 Euro aus der Stadtkasse an die Einrichtung fließen.

Die Stiftung soll das Vermächtnis des ehemaligen Gewandhauskapellmeisters weiterführen. Der Dirigent war im Dezember vergangenen Jahres verstorben, im März 2016 rief seine Witwe Tomoko Masur das Institut ins Leben. „Ziel der Stiftung ist es, im Mendelssohn-Haus Leipzig einen Ort der Begegnung zu schaffen“, so die Gründerin. In dem Gebäude in der Goldschmidtstraße soll eine multimediale Ausstellung kulturelle Bildung fördern und Masurs Werdegang lebendig halten.

Auch Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke (Linke) freut sich über die geplante Unterstützung. „Mit der Gründung ist auch die Hoffnung verbunden, dass Musikfreunde aus aller Welt sich in die Stiftung einbringen“, erklärte Jennicke. Im September entscheidet der Stadtrat über den Antrag.

Geplant ist eine Fördersumme von 17.500 Euro im Jahr 2016 und etwa 74.000 Euro 2017. Ab 2018 sollen dann jährlich 100.000 Euro in die Stiftung fließen. Im April wurden zudem bereits Spenden in Höhe von 55.000 Euro bei einem Benefizkonzert des Gewandhausorchesters zu Ehren Kurt Masurs gesammelt.

jhz

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