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Stadt plant Notunterbringung von Flüchtlingen in zwei Leipziger Schulen

Infoveranstaltungen Stadt plant Notunterbringung von Flüchtlingen in zwei Leipziger Schulen

Um zugewiesene Asylbewerber mit einer Unterkunft zu versorgen, wird die Stadt Leipzig befristet zwei ungenutzte Schulgebäude verwenden. Zum Thema werden Informationsveranstaltungen angeboten.

In das alte Gebäude der Pablo-Neruda-Schule sollen bald Flüchtlinge ziehen. (Archivbild)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die Stadt Leipzig plant eine befristete Unterbringung von Flüchtlingen in zwei ungenutzten Schulgebäuden. Wie das Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule am Mittwoch mitteilte, sollen das alte Gebäude der 3. Schule in der Scharnhorststraße 24 und das alte Gebäude der Pablo-Neruda-Schule in der Tarostraße 6 schon bald Asylbewerber beherbergen. Spätestens im August sollen dort Flüchtlinge einziehen, hieß es.

„Die Nutzung eines Schulgebäudes für die Unterbringung von Flüchtlingen ist eine Notvariante und zeitlich befristet. Diese vorübergehende Nutzung wird nicht zu einer Verzögerung der geplanten Baumaßnahmen für schulische Zwecke führen“, so Bürgermeister Thomas Fabian. „Ich bin überzeugt, dass es uns allen gemeinsam gelingt, dazu beizutragen, dass die Flüchtlinge in Leipzig gut ankommen.“

In den beiden Gebäuden ist insgesamt Platz für 350 Menschen. Vor Ort werden Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD) und Mitarbeiter des Sozialamtes Fragen von Bürgern beantworten. Hierzu werden zwei Informationsveranstaltungen angeboten.

Die Veranstaltung zur Nutzung des Gebäudes in der Scharnhorststraße findet am Dienstag, den 7. Juli von 19 bis 20.30 Uhr im Speiseraum des Neubaus der 3. Schule statt. Informationen zur Verwendung des Baus in der Tarostraße 6 werden am Donnerstag, den 9. Juli von 19 bis 20.30 Uhr in der Aula des Reclamgymnasiums (Tarostraße 4) bereitgestellt.

Am Montag hatte die Stadt bekanntgegeben, dass aufgrund der anhaltenden Flüchtlingsströme 18 zusätzliche Mitarbeiter in den zuständigen Behörden eingestellt werden.

LVZ

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