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Stadt will Schule an der Ihmelsstraße umfassend sanieren

Leipziger-Osten bekommt Quartiersschule Stadt will Schule an der Ihmelsstraße umfassend sanieren

Seit vielen Jahren machen sich Initiativen im Leipziger Osten für den Um- und Ausbau des leerstehenden Schulgebäudes an der Ihmelstraße stark. Nun könnte ihre Vision von einem sozialen Bildungszentrum für den Stadtteil bald Wirklichkeit werden.

Leerstehende Schule an der Ihmelsstraße (Archivbild aus dem Winter 2013)

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die seit langem von Eltern und Quartiersinitiativen geforderte Stadtteilschule im Leipziger Osten könnte bald Realität werden. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, wurde jetzt ein Planungsbeschluss für die Reaktivierung der leerstehenden Schule in der Ihmelsstraße auf den Weg gebracht. Die Ratsversammlung soll im September über das rund 17,4 Millionen Euro schwere Bauvorhaben entscheiden.

Nach den jetzigen Plänen soll das 1907 errichtete, denkmalgeschützte Gebäude umfassend saniert und mit einem Anbau versehen, sowie eine neue Dreifeld-Sporthalle gebaut werden. Zudem werden zusätzliche Räume eingerichtet, die für soziale Projekte und Stadtteilarbeit zur Verfügung stehen. Die Quartiersschule solle zu einem Knotenpunkt der Bildungslandschaft im Stadtteil werden, sagte Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD). Ihre Einrichtung führe zu „einer nachhaltigen Entwicklung im Leipziger Osten“, so Fabian.

Die Wiederbelebung der früheren Hermann-Liebmann-Schule an der Ihmelsstraße wurde bereits 2012 beschlossen. Unklar war lange Zeit aber, für welche Schulformen und welche zusätzlichen Nutzungen das Gebäude hergerichtet werden würde. Nach den jetzigen Plänen soll zunächst eine vierzügige Oberschule einziehen. Sie ist aber nur der erste Schritt auf dem Weg zur Quartiersschule. Die Einrichtung eines Gymnasiums soll später folgen.

Die Mittel für die umfassenden Baumaßnahmen sollen teilweise aus dem Förderprogramm Soziale Stadt kommen. „Es gibt ein Bildungsnetzwerk im Stadtteil, das sich auch mit außerschulischen Angeboten, der Elternbildung und der Integration von Migranten auseinandersetzt. Im Zusammenspiel mit der Oberschule und dem später folgenden Gymnasium an einem Standort ist das für Fördermittelgeber ein schlüssiges Konzept“, erklärte Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau (parteilos).

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