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Leipzig-Premiere von "Lila, lila" mit Daniel Brühl und Henry Hübchen

ANZEIGE Leipzig-Premiere von "Lila, lila" mit Daniel Brühl und Henry Hübchen

Leipzig. Staraufgebot im Leipziger Cinestar. Zur Kinopremiere ihres Films "Lila, lila" statteten die Hauptdarsteller Daniel Brühl und Henry Hübchen am Donnerstagabend einem der Drehorte einen kurzen Besuch ab.

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Martin Suter wurde in 36 Tagen in der Hauptstadt und eben in Leipzig gedreht. Nach dem knapp zweistündigen Film gab es Applaus vom Publikum.

Das Wichtigste zuerst: Die beiden Hauptdarsteller kamen gut gelaunt in das Kino im Petersbogen und beantworteten geduldig die Fragen der Zuschauer. Allerdings konnten aufgrund des knappen Zeitplans nur zehn Fragen zugelassen werden. Noch am Abend ging es für die Filmkombo weiter nach Dresden.

Dass die Kunstform Film von Illusionen lebt, beweist "Lila, lila" natürlich auch. Erstens ist Brühl kleiner als gedacht, zweitens wird der Leipziger Hauptbahnhof als sein Pendant in Berlin ausgegeben und drittens stellen viele Sets in Leipzig Berlin dar. "Hier war es sehr angenehm zu drehen. Die Stadt ist sehr offen und das hat uns gefallen", erzählte Regisseur Alain Gsponer, der als Unterstützung auch dabei war.

Nicht nur der Schweizer hatte Spaß an dem Film. Brühl genoss die Zeit in seiner Rolle als Hochstapler, der bis über beide Ohren verliebt ist. "Das hat mir so einen Spaß gemacht. Vor sieben Jahren habe ich das Buch gelesen. Vor drei Jahren wurde ich gebeten, das Hörbuch zu lesen und da hat mir die Rolle immernoch gefallen. Deswegen war ich froh, dass ich dann endlich den David spielen konnte", so Brühl.

Die Geschichte ist einfach und locker erzählt. David (Brühl) ist ein Kellner, der sich in die hübsche Marie (Hannah Herzsprung) verliebt. In einem Nachttisch findet er eines Tages das Manuskript von Lila, lila, das er schon bald für sein Werk ausgibt. Marie und die gesamte Literaturwelt liegen dem 24-Jährigen zu Füßen. Und da mit beginnt das Unheil, denn David plagen Gewissensbisse. Und dann kommt auch noch Jacky (Hübchen), der der wahre Autor der romantischen Zeilen ist...

Liebe treibt den Helden in ein kompliziert, amüsantes Spiel aus Wahrheit, Lügen und überzogenen Erwartungen. "Ähnlich ist es doch auch in Goodbye Lenin, in dem sie auch mitgespielt haben", merkte einer der Zuschauer an. "Das höre ich oft und da werde ich grantig. Denn ich habe ja nicht nur die beiden Filme gedreht, sondern etwa 30", antwortete Brühl, der aber zugab, dass es durchaus Parallelen zwischen den Werken gebe. "In beiden Fällen baut der Akteur aus Liebe eine Scheinwelt auf."

Natürlich darf beim Thema Buch und Leipzig die Buchmesse nicht fehlen. Auf der echten konnte aus Zeitgründen nicht gedreht werden. "Aber die lebendigen Erinnerungen haben wir später in die Buchmesse-Szenen eingebaut", sagte Gsponer. Brühl musste gestehen, dass er noch nie die Buchmesse der Messestadt besucht habe. "Aber ich habe mir das wirklich fest vorgenommen." Dafür kennt er sich in der hiesigen Partyszene gut aus: "Meine Lieblingskneipe ist das Ilse Erika", das eigentlich Ilses Erika heißt. Fehler machen sympathisch.

Das gilt auch für die Vorleseszenen, in denen Brühl absichtlich falsch lesen musste, um als untalentierter Betrüger rüber zu kommen. "Das war das Schwierigste an dem Film, weil ich ein guter Vorleser bin. Als Junge habe ich mal einen Vorlesewettbewerb gewonnen." Nicht mal Texte mit eingebauten Fehlern konnten das Rezitiertalent davon abhalten, ständig perfekt zu lesen.

 

Reik Anton

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