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Leipziger Osten, wild und anarchisch - "Als wir träumten" startet Kinotour

Leipziger Osten, wild und anarchisch - "Als wir träumten" startet Kinotour

Im Dezember 2013 wurde gefeiert. "Als wir träumten", die Geschichte eines Abschieds von einer DDR-Kindheit und des Aufbruchs in eine andere Zeit, war nach 40 Tagen abgedreht.

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Quelle: Karla Knebel

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Ort der Feier: Penta Hotel, ein kleiner Raum und 30 Feiernde. Am Morgen holte der Hotelchef Andreas Dresen, den Regisseur, der das Feierfinale nicht erlebt hatte. Die Renovierung des Raums kostete 2700 Euro. Gezahlt haben das Geld auch jene fünf jungen Hauptdarsteller, die am Dienstag nach 22 Uhr auf der Bühne des Cinestar standen - mit dem Versprechen, heute wieder zu feiern. Die Zimmer-Nummer wurde laut in den vollen Saal 8 gerufen.

Start der Kinotour mit dem Film nach dem Bestseller von Clemens Meyer in Leipzig. Genau der richtige Ort. Schließlich spielt das wilde Drama einer verlorenen Jugend zwischen zwei Zeiten im Osten der Stadt, war der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) mit im Boot und hat die Mitteldeutsche Medienförderung die Produktion mit 600000 Euro unterstützt. Nun waren zur Leipzig-Premiere auch viele Komparsen und Leute aus dem Stab gekommen - und bekam Clemens Meyer sofort lauten Beifall aus dem Saal, als er auf der Leinwand in einer kurzen Szene als Polizist auftauchte.

Er habe sich damals zurückgelehnt und losgelassen, sagte Clemens Meyer später, als er hörte, dass Andreas Dresen (Regie) und Wolfgang Kohlhaase (Drehbuch) dabei waren: "Ich habe mein Kind in die Welt gelassen, dass jetzt zwei schöne Adoptivväter hat." Das Buch zu bearbeiten, so Wolfgang Kohlhaase ("Solo Sunny", "Sommer vorm Balkon"), sei trotz seiner über 500 Seiten nicht schwer gewesen: "Ich muste es nur in eine sanfte Ordnung bringen, dass das Wilde nicht verloren geht."

Andreas Dresen war von Anfang an von der Szene fasziniert, in der Dani und Mark eine Mikrowelle ausprobieren: "Wie in einem Brennglas zeigt die Kleinigkeit im Haushalt, dass jetzt eine neue Zeit begonnen hat." Allerdings legen die Jungen keine Pizza in die Mikrowelle (Buch), sondern ein Ei. "Ist filmischer", findet Clemens Meyer.

Bei den Rückblicken in die Pionierzeit der fünf Freunde Ende der 80er ging es nicht um eine Denunziation der Zeit, sagte Wolfgang Kohlhaase, sondern ums Verstehen der Gegenwart durch das Kennen der Vergangenheit. "Das erzählen wir", so Regisseur Andreas Dresen", "ohne jede moralische Botschaft."

red

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